Agrarmuseum in Dorf Mecklenburg : Mecklenburgische Kultur und Geschichte

<strong>Das traditionelle Schlachtefest</strong>   am Agrarmuseum in Dorf Mecklenburg  erfreut sich stets großen Besucherinteresses.  <foto>Hans-Joachim Zeigert</foto>
Das traditionelle Schlachtefest am Agrarmuseum in Dorf Mecklenburg erfreut sich stets großen Besucherinteresses. Hans-Joachim Zeigert

Die Natur, die Arbeit und die Geschichte der Region Nordwestmecklenburg hautnah erleben, können Interessierte im vielfältigen Ferienprogramm des Kreisagrarmuseums in Dorf Mecklenburg.

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28. Januar 2013, 10:21 Uhr

Dorf Mecklenburg | Die Natur, die Arbeit und die Geschichte der Region Nordwestmecklenburg hautnah erleben, können Interessierte im Kreisagrarmuseum in Dorf Mecklenburg. In diesem Jahr gibt es rund um diese Themen ein vielfältiges Programm. In der ersten Ferienwoche, vom 4. bis 8. Februar, gibt es vormittags und nachmittags unterschiedliche Veranstaltungen. Der Höhepunkt ist traditionell das Schlachtefest für Jung und Alt.

"Zuckerbäckerei" ist das Thema am Montag, 4. Februar. Es wird der Frage nachgegangen ,Was mit Zucker passiert, wenn dieser erhitzt wird. Ein Resultat wird es natürlich für jeden zum Probieren geben. "Von der Milch zur Butter" heißt es am Dienstag. Die Milch liefert eine schwarz-weiß gefleckte Pseudo-Kuh. "Ein österreichischer Neuerwerb, fast echt", erklärt Museumsdirektor Falko Hohensee schmunzelnd. Die Milch jedenfalls ist es auf jeden Fall. Denn nach dem Abscheiden des Fettes wird gebuttert. Es schließt sich damit nahtlos am nächsten Tag, am Mittwoch "vom Korn zum Brot" an. Dabei dreht sich alles um das Getreide, vom Anbau über das Dreschen mit Flegeln bis zur Mehlgewinnung.

Und wer bisher nicht wusste, wo die Kartoffel herkommt und wie ihr Siegeszug zu einem der wichtigsten Nahrungsmittel begann, ist zum Thema "rund um die Kartoffel", am Donnerstag, 7. Februar, eingeladen. Am Freitag, heißt es dann "Masken basteln zum Fasching". Schließlich ist drei Tage später Rosenmontag. Alle Programme beginnen jeweils um 10 sowie um 13 Uhr. Etwa zwei Stunden lang gibt es dann Beschäftigung und Unterhaltung zu dem Thema. Der Eintritt beträgt drei Euro, beinhaltet aber auch einen kompletten Museumsbesuch.

Der Sonnabend, 9. Februar, steht ganz im Zeichen des ländlichen Schlachtefestes. Unter dem Motto: "Außer dem Grunzen ist alles vom Schwein verwertbar" machen Fleischermeister Georg Dargel und Sohn Jörg dieses traditionelle Handwerk öffentlich erlebbar. Bereits zum sechsten Mal veranstalten Vater und Sohn rund um das Fachwerkhaus am Wallensteingraben diese Vorführung. "Supen un fräten" bei Musik passen da ebenso in die winterliche Atmosphäre, wie Kaffee und Kuchen. Hausgemachte Wurstwaren und Räucherfisch sowie Honig von regionalen Imkern und Brot aus dem Museums-Steinbackofen bereichern den Tag. Gruppen sollten sich unter Telefon 03841-79 00 20 anmelden.

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