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FC Hansa Rostock : Martin Stoll hofft auf sein "gutes Heilfleisch"

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Hürden, Hütchen und Stangen zählten gestern zu den Trainingskameraden von Hansas Innenverteidiger Martin Stoll. Der 27-Jährige absolvierte unter Anleitung von Physiotherapeut Frank Scheller ein spezielles Training.

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erstellt am 26.Jan.2011 | 08:20 Uhr

Rostock | Hürden, Hütchen und Stangen zählten gestern Nachmittag zu den Trainingskameraden von Hansas Innenverteidiger Martin Stoll. Der 27-Jährige spulte unter Anleitung von Physiotherapeut Frank Scheller ein spezielles Programm ab und kämpft um die Teilnahme an der Partie gegen den VfB Stuttgart am Sonnabend um 13.30 Uhr in der DKB-Arena. "Größtenteils ging es ganz gut. Ich hatte keine Beschwerden mehr. Morgen werde ich versuchen, mit der Mannschaft zu trainieren. Danach sehen wir weiter", so der Abwehrmann. Er zog sich einen Muskelfaserriss ohne Einblutung zu und hofft daher auf ein schnelles Comeback.

Zu seinen Chancen auf einen Einsatz gegen die Reserve des VfB wollte er sich gestern noch nicht äußern. "Einzeltraining ist immer etwas anderes als mit dem Team. Da macht man dann doch schon einige speziellere Bewegungen, sprintet öfter in raschen Abständen", sagt Martin Stoll. Er hatte nach eigener Aussage bislang noch nie Probleme mit Muskelverletzungen: "Daher muss ich mal schauen, wie ich jetzt überhaupt damit klarkomme. Mir fehlen ja auch ein bisschen die Erfahrungswerte." Bauen kann der Defensivspezialist jedoch auf sein "gutes Heilfleisch". "Doch, das kann man schon so sagen. Bislang erholte ich mich immer ganz gut von Verletzungen", verrät der Kicker, der nach einer guten Stunde auf dem Trainingsplatz noch ein Therapieprogramm in den Katakomben des Rostocker Stadions absolvierte.

Hansa-Coach Peter Vollmann ist froh, dass der Genesungsprozess bei Stoll bislang so reibungslos verläuft. Immerhin steht ihm nach den Verletzungen von Matthias Holst und Stephan Gusche (bd. Knie) sowie der Sperre für Michael Wiemann (fünfte gelbe Karte) fürs Wochenende bis auf Hendrik Großöhmichen kein Innenverteidiger mehr zur Verfügung. Trotzdem warnt der 53-Jährige vor einem verfrühten Einsatz: "Die zwei Trainingseinheiten bis zur Partie reichen aus, doch gehen wir im Hinblick auf die kommenden Wochen mit vielen Duellen kein Risiko ein."

Außerdem hält der Fußball-Lehrer auch nichts davon, einfach zu sagen: "Wir stellen jetzt Martin Stoll zu Hendrik Großöhmichen und alles ist gut. Beide hatten zuletzt wenig Spielpraxis und sind auch noch nicht zusammen aufgelaufen. Wir werden uns in Ruhe überlegen, was für die Mannschaft das Beste ist." Weitere Alternativen für die zentrale Abwehr sind Peter Schyrba, Robert Müller oder auch Youngster Tom Trybull, der diese Position bereits in der A-Jugend schon mal ausgefüllt hat.

Bei Sebastian Pelzer (pausiert derzeit wegen Schulterproblemen) rechnet Vollmann dagegen fest mit einem Einsatz am Sonnabend. "Ich gehe zu hundert Prozent davon aus, dass er gegen Stuttgart aufläuft. Wir haben ihn jetzt ein bisschen geschont, auch weil er in allen bisherigen Partien dabei war. Da kann man das schon mal machen", erklärte Peter Vollmann.


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