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Lokales

26. September 2017 | 09:26 Uhr

Marode Stege am Strom

vom

svz.de von
erstellt am 10.Jun.2010 | 08:51 Uhr

Warnemünde | Das Problem begann beim Festmachen: Hobbyskipper Wolfgang Lückert aus Plauen wollte am Alten Strom anlegen. "Damit mein Boot dabei nicht beschädigt wurde, benötigte ich zwei Fender und ein Anlegebrett. Ich wünsche mir, dass der Steg erhalten und rasch erneuert wird", sagt der Vogtländer.

Um den Zustand der hölzernen Anlagen wissen auch die Verantwortlichen im zuständigen Tief- und Hafenbauamt. "Die Stege sind bis Mitte der 1990er-Jahre erneuert worden. Doch der Zahn der Zeit hat seither mächtig an ihnen genagt", sagt Mitarbeiterin Michaela Raddatz. Vor allem im nördlichen Bereich des Alten Stroms, so etwa zwischen den Liegeplätzen 12 und 22, sei der Zustand schlecht. Wie die zuständige Sachbearbeiterin bestätigt, ist eine Erneuerung vorgesehen, wobei ein Kompromiss zwischen Technik und denkmalgeschützter Ansicht gefunden werden muss. "Die Unterhaltung der hölzernen Anlagen ist sehr aufwändig. Deshalb prüfen wir zurzeit, ob in diesem sehr intensiv genutzten Bereich eine haltbarere Stegkonstruktion möglich ist", sagt Raddatz. Für den Unterwasserbereich würde das Amt am liebsten Stahl verwenden. In der Hoffnung auf eine baldige Abstimmung und Einigung hat das Tief- und Hafenbauamt bereits Mittel beantragt. Im Haushalt der Stadt sind 300 000 Euro eingestellt. Weitere 150 000 Euro sind für 2011 geplant. Ob das Geld für das gesamte Areal reichen wird, sei angesichts der Preisentwicklung im Hafenbau nicht absehbar. "Wir bauen soweit es die Mittel zu lassen. Passieren muss etwas. Wenn die Sicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen wir die Stege sperren", sagt Raddatz. Sie geht von einem Baubeginn 2011 aus.

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