Manege frei im Stepenitztal

Die Pilze: Janita und Claudia.
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Die Pilze: Janita und Claudia.

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14. Februar 2011, 01:57 Uhr

Mühlen Eichsen | "Ein dreifaches Eichsen Helau!" So ertönte es immer wieder in der Sporthalle in Mühlen Eichsen. Denn die fünfte Jahreszeit ist in vollem Gange und nun regieren die Narren bis zum Aschermittwoch. Dann ist die Karnevalszeit wieder vorbei und der Vorstand des "Eichsener-Carnevals-Club e.V." (ECC) aus Mühlen Eichsen stürzt sich wieder in die Vorbereitung für die kommende Karnevalszeit.

Bevor es hieß "Manege frei - wir sind dabei" marschierte der Elferrat begleitet von der Funkengarde ein und begrüßte die zahlreichen Närrinnen und Narren, die sich auch in diesem Jahr wieder sehr viel Mühe bei den Kostümen gegeben hatten. Regiert wird das Stepenitztal bis zum Aschermittwoch noch vom Prinzenpaar Susann I. und Nico I. Auch eine berühmte Sängerin aus Amerika ließ es sich nicht nehmen und besuchte den ECC in Mühlen Eichsen - Lady Gaga. Nach dem ersten Auftritt der Funkengarde hieß es aber Bühne frei für den Männerzirkus "Prost". Bauchredner Harry stellte seinen Vogel Heiko vor, der nicht immer ganz so freundlich zu den Gästen war. "Was ist denn eine Blümchenehe", fragte Harry seinen Vogel. "Na, sie verblüht und er verduftet", so Heiko. Schallendes Gelächter gab es nicht nur bei dieser Zirkusnummer, sondern auch beim Auftritt von "Daniela Katzenberger", die in ihrem rosa Tutu einen Seiltanz aufführte. Tosenden Applaus erntete auch das Männerballett, dass den Zirkusabend krönte.

Für Begeisterung sorgten in diesem Jahr auch wieder die Auftritte der Funkengarde, die von Anne Fehlhaber angeführt wird. Zunächst hieß das Motto "A Tribute to Michael Jackson". Dabei zeigten die Frauen, wie gut sie das Tanzen beherrschen. Auch in knapperer Kleidung wie einer kurzen Corsage zeigten die Mädels, dass sie nicht nur tanzen können, sondern auch sportlich sind. Mehrere schlugen ein Rad oder machten einen Spagat. Von den Auftritten der Funkengarde waren nicht nur die Männer begeistert.

Bevor aber der Abend in der Halle beginnen konnte, hieß es ein paar Wochen vorher: Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Denn so eine Karnvalswoche bereitet sich nicht von alleine vor. "Ich mache das jetzt seit 20 Jahren, bin aber jedes Mal wieder aufgeregt. Ohne Lampenfieber geht es einfach nicht", sagt Reiner Dobbertin, Präsident des ECC. Zusammen mit Heike Hein, Reino Döffinger und Uwe Rosenow bildet er die "Bänkelsänger".

"Mir ist es vor allem wichtig, dass wir Spaß unter den Leuten verbreiten - und das machen wir, jedes Jahr aufs Neue", so Dobbertin.

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