Märchenhafte Wohnunikate für gefiederte Gäste

Ein originelles Haus für Stare...
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Ein originelles Haus für Stare...

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06. Mai 2009, 07:09 Uhr

Wangelin | Sie sind rund, sie sind bunt und sie sind anders als andere: Die Rede ist von den Vogelhäusern, die Thomas Gluschke per Hand fertigt. Der Holzkünstler aus Wangelin hat sich auf den Bau von Wohnstätten für gefiederte Gäste spezialisiert. "Bunte Vogelhäuser gibt es viele", weiß Gluschke, "doch was meine so besonders macht, ist ihre organisch runde Form."

Seit vier Jahren lebt der freischaffende Künstler vom Verkauf seiner Objekte. Zwar habe er sich schon immer ein wenig mit Ornithologie beschäftigt, dass es am Ende aber Vogelhäuser geworden sind, sei eher Zufall gewesen, erzählt der 44-Jährige. "Ich war gern und viel in der Natur, hatte meinen eigenen Garten, bevor ich aufs Land gezogen bin", sagt der gebürtige Berliner. Zuerst lebte er in der Prignitz, dann in Plau, nun wohnt er in Wangelin. "Aus meinem Küchenfenster sehe ich direkt auf ein gelbes Rapsfeld - etwas Schöneres kann ich mir nicht vorstellen."

Früher schon habe er mit Holz experimentiert, habe Regale und Hochbetten gebaut. "Die Maserung im Holz finde ich faszinierend. Ich versuche sie bei meinen Arbeiten herauszuarbeiten. Darum gibt es bei meinen Vogelhäusern auch keine Ecken und Kanten." Dadurch und wegen der vielen Details haben sie etwas Märchenhaftes. Das schätzen Kunden deutschlandweit, aber auch nach Griechenland habe er schon ein Vogelhaus verschickt. Neben Vogelhäusern für Kohl- und Blaumeise sowie für Stare mit jeweils unterschiedlich großen Einfluglöchern, baue er auch Futterhäuser, die am Baum oder der Hauswand angebracht werden oder auf den Gartenboden gestellt werden können. Seine neustes Modell sind Insektenhotels aus Eichenholz in gelb, blau und rot mit goldener Spitze.

Besonders ist nicht nur die Form und Farbe seiner Objekte, sondern auch die Einmaligkeit: Ein jedes ist ein Unikat, keines gleicht dem anderen.

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