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Lokales

20. Oktober 2017 | 14:32 Uhr

Lückenschluss am Lindenpark

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erstellt am 26.Sep.2010 | 06:29 Uhr

Kröpeliner-Tor-Vorstadt | Die WG Union hat im September ein innerstädtisches Filetstück von einer Rostocker Immobilienfirma erworben. Das Areal reicht vom vorhandenen Altbau Friedhofsweg 13 bis hin zur Arnold-Bernhard-Straße. Konkret streckt sich der Baukörper bis zum Jakobi-Stift der Stadtmission. Etwa zehn Millionen will die Rostocker Wohnungsgenossenschaft in den kommenden 22 Monaten an diesem Standort investieren, der einen wichtigen innerstädtischen Lückenschluss am Lindenpark darstellt. "Wir bauen das Vorhaben komplett ohne Fördermittel", sagt Gunnar Przybill, Vorstandsvorsitzender der WG Union.

Momentan erfolgen Pfahlgründungen

Neben der umfassenden Sanierung des vorhandenen Altbaus im Friedhofsweg 13 mit insgesamt zehn Wohnungen umfasst das Großprojekt die Errichtung eines Gebäudekomplexes mit weiteren 87. Diese variieren hinsichtlich der Fläche zwischen 45 und 110 Quadratmetern. Außerdem wird eine Carportanlage und insgesamt 33 Stellplätze innerhalb und außerhalb des Gebäudes errichtet. Die meisten Wohnungen sind mit Balkonen ausgestattet. Im Zusammenhang mit dem Projekt entsteht eine größere Gewerbefläche im Erdgeschoss des Neubaus im Friedhofsweg. Noch steht kein Nutzer fest. "Wir haben das Grundstück schlüsselfertig gekauft, die Immobilienfirma übernimmt die Bauausführung", sagt Przybill.

Die WG Union vergrößert damit ihren innerstädtischen Bestand von 500 auf knapp 600 Wohnungen. "Das freut uns natürlich besonders, weil der Bedarf nach barrierefreien Wohnungen in der Rostocker City sehr groß ist", sagt der Vorstands-Chef. Außerdem will das Unternehmen mit dieser Investition seine Präsenz in diesem Bereich verstärken. Es handelt sich bei dem Vorhaben allerdings um keine behindertengerechten Wohnungen. Das Bauprojekt richtet sich Interessenten jedes Alters, aber durch Barrierefreiheit und Aufzüge entsprechen sie dem Status altersgerecht.

Als Vorbeugung gegen den Autolärm sind der Einbau schallgeschützte Fenster vorgesehen. "Außerdem stört dieser Lärm heutzutage nicht mehr so viele Menschen, das gehört zum innerstädtischen Leben dazu", sagt Przybill. Als ein Bonbon des Bauvorhabens wertet er den Ausblick von der Arnold-Bernhard-Straße auf den Lindenpark, was gerade die Wohnungen mit Südblick noch attraktiver macht und zu jeder Jahreszeit seinen speziellen Reiz bietet.

Bevor das Bauvorhaben am 1. November diesen Jahres startet, müssen noch Bohrpfähle zur Gründung gesetzt werden. "Wir müssen einfach tiefer in die Erde herein und dafür ist diese Maßnahme notwendig", erklärt Przybill.

Die WG Union erhält bereits aktuell viele Anfragen von potenziellen Mietinteressenten. "Viele möchten sich bereits jetztregistrieren lassen, das macht aber bei 22 Monaten Bauzeit momentan wirklich keinen Sinn", sagt Przybill.

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