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Ludwigsluster Tageblatt

22. August 2017 | 07:31 Uhr

Grabow : Zweiter Platz für die Neulinge

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Balower Jugendrat mit polnischer Verstärkung bei Drachenbootrennen / Grabower Stadtfest mit Chormusik, Tanz und Klassik auf Markt

„Wir werden auf keinen Fall Letzter.“ Nach dieser Ansage machten sich Lukas Harfenmeister und seine Mannschaftskameraden vom Team „Przyjazn – Freundschaft“ am Sonnabend auf den Weg zu ihrem ersten Start beim Grabower Drachenbootrennen. Sicher konnten sie sich jedoch nicht sein, dieses Ziel zu erreichen. „Wir sind eine zusammengewürfelte Truppe. Die allermeisten steigen zum ersten Mal in ein Drachenboot“, erklärte der 21-Jährige, der für den Balower Jugendrat antrat. „Unsere Vorbereitung auf das Rennen bestand allein darin, einheitlich T-Shirts zu besorgen.“

Da hatten viele andere Teilnehmer des Grabower Rennens den Balowern, die gemeinsam mit polnischen Gästen aus der Partnergemeinde Swornegacie eine Mannschaft bildeten, einiges voraus. „Die Feuerwehr ist von Anfang an dabei“, sagte Bürgermeister Stefan Sternberg. „Der Jugendrat der Stadt hatte das Rennen 1999 ins Leben gerufen.“ Bei der diesjährigen Auflage gingen zehn Teams an den Start.

Nach dem ersten Lauf lag der Balower Jugendrat zur eigenen Verwunderung auf dem ersten Platz. „Anfängerglück“, kommentierte Lukas Harfenmeister das Ergebnis und ergänzte: „Aber wir sind alle sehr sportlich. Zu irgendetwas muss das ja gut sein.“ Und dann wurden die Ziele gleich ein bisschen höher gesteckt – ein Platz unter den drei Schnellsten sollte es schon sein. „Wir geben Vollgas.“ Und tatsächlich gelang im zweiten Lauf noch einmal eine Steigerung. Doch die „Helden vom Amselring“ aus Grabow waren noch schneller – und das auch in der Addition beider Laufzeiten. Und so konnten sie in diesem Jahr den Pokal mit nach Hause nehmen. Enttäuscht waren die Balower Newcomer über ihren zweiten Platz trotzdem nicht. „Hauptsache, es hat Spaß gemacht.“ Dritte wurden die Waldbader aus Grabow.

Während die Drachenbootsportler im Hafenbecken um den Sieg kämpften, trotzten die wetterfesten Grabower und Gäste des Stadtfestes auf dem Markt den Regengüssen. Auf der Bühne sorgten der Männergesangsverein aus Burlo und die Volkstanzgruppe des Heimatvereins Marbeck – beides Ortsteile von Grabows Partnerstadt Borken – für Unterhaltung. Den Lohn gab es nach Aussage von Bürgermeister Stefan Sternberg einen Tag später. „Wer gestern durchgehalten hat, bekommt heute den Ehrenpreis – nämlich Sonne“, sagte er gestern Vormittag zur Begrüßung der Musiker der Mecklenburgischen Staatskapelle. Das Kammerorchester konzertierte auf dem Markt. Gleich mit der Ouvertüre zu Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und dem folgenden Stück aus der Oper „Cosi fan tutte“ spielten sich die Musiker in die Herzen der rund 200 Zuhörer.

 

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erstellt am 22.Jun.2014 | 22:23 Uhr

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