dömitz : Zukunftsangebote im Paket

Inhaber, Meister und Ausbilder Ronald Koch(links) bindet Konstantin Wenzel (Mitte) als Azubi im ersten Lehrjahr gleich in die Nachwuchsförderung ein. Fotos: harald schulz
1 von 2
Inhaber, Meister und Ausbilder Ronald Koch(links) bindet Konstantin Wenzel (Mitte) als Azubi im ersten Lehrjahr gleich in die Nachwuchsförderung ein. Fotos: harald schulz

Großes Interesse am Wochenende beim 11. Berufsfindungstag am Gymnasialen Schulzentrum in Dömitz

svz.de von
24. September 2017, 21:00 Uhr

Der Berufsfindungstag Nummer elf war am Sonnabend für die sich präsentierenden 45 Unternehmen, Behörden und Agenturen, aber auch für die jungen Besucher ein Volltreffer in Sachen Nachwuchswerbung und Ausbildungsplatzsuche. Die beiden Macherinnen dieses Aktionstages, die Schulleiterin des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz, Evelyn Timmermann, und Gudrun Zöhner – sie ist dort didaktische Leiterin für Berufsförderung und Studienorientierung – hatten einen Hotspot an wissenschaftlichen, finanztechnischen und handwerklichen Berufsangeboten in der Sporthalle installiert. Ein volles Haus interessierter Jugendlicher und Eltern von 9 bis 12 Uhr war der stille Dank.

„Wir bieten mit dieser Berufsfindungsmesse bis zu 300 Schülern der siebten bis zwölften Klassen die Chance, sich so ziemlich umfassend persönlich bei den Betrieben, Behörden und Bildungsinstituten zu informieren“, erläutert Evelyn Timmermann die Hintergründe für diese pädagogische und organisatorische Kraftanstrengung. „Die Mühen lohnen, denn die Bandbreite ist enorm. Die Fachhochschule Verwaltung aus Güstrow, die Leuphana Universität Lüneburg, die Kreisverwaltung Prignitz, die heimische Kreisverwaltung und das Amt Dömitz-Malliß, unsere Landespolizeischule, die Bundeswehr, das Hotel- und Gaststättengewerbe, aber insbesondere das produzierende Gewerbe direkt vor Ort, aus der Großregion und von den näheren Elbanrainern wirbt auf unserer Messe um Nachwuchs. Das ist toll, vor allem für die Schüler“, bezeichnet Gudrun Zöhner den Berufsfindungstag als unentbehrliche Garantie für die pädagogische Ausrichtung des Schulzentrums.

Einer, der von dem Berufsfindungstag im Jahr 2016 profitierte, ist Konstantin Herzmann aus Laave. Er hat das Schulzentrum mit Abschluss der elften Klasse verlassen und ist seit wenigen Wochen bei Tischlermeister Ronald Koch in Kaliß in der Ausbildung. Die Lehre und der Arbeitsalltag gefallen ihm. Auch dass er in dem Kleinbetrieb gefordert wird. Für seinen Ausbilder und Firmenchef ist es wichtig, dass die Azubis gute mathematische Kenntnisse besitzen. „Die Jungs oder Mädchen müssen zudem motiviert sein, räumlich denken können. Ja, und körperlich fit müssen sie auch sein. Bei uns wird Köpfchen verlangt und angepackt“, heißt es von Koch.

Vor allem Schülerinnen zog es zu den Ständen der Geldinstitute. Nach dem Grund dafür gefragt, wurde nicht selten die Aussicht auf einen sicheren und körperlich nicht so belastenden Arbeitsplatz genannt.

Viele Jungen interessierten sich hingegen mehr für das Handwerk. Berufliche Möglichkeiten und Weiterbildungen standen im Mittelpunkt bei Gesprächen an den Ständen der Firmen Kucharczyk-Präzisionsdrehteile aus Dömitz, Amas-Anlagenbau und Engineering aus Neu Kaliß oder bei dem Unternehmen Zuther aus dem wendländischen Karwitz, wo spezielle Anlagen und Fördertechnik aus einer Hand produziert werden.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen