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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 16:04 Uhr

Brunow : Zuhause auf Zeit für Mieze und Bello

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Daniela Oenning eröffnet eine Tierpension in Brunow - ein 13000 Quadratmeter großes Paradies für Vierbeiner.

von
erstellt am 13.Mai.2015 | 07:00 Uhr

Der Hinweis am Tor ist nachvollziehbar, denn Hundegebell aus dem Gebäude im Hintergrund liefert die Begleitmusik dazu. Den Hof betritt man besser nur nach Aufforderung.

Daniela Oenning (47) hat in Brunow eine Tierpension eröffnet. Der freundliche Hinweis am Tor ist lediglich eine Sicherheitsmaßnahme, denn hier wohnt schließlich keine Raubtierbändigerin.

Pepe ist ein Temperamentsbündel. Der Labradorhund ist gerade einmal zehn Monate alt. Erst einen Tag ist er in der Tierpension, aber fühlt sich hier bereits wie zu Hause. Unentwegt wuselt er freudig um die Pensionswirtin herum, seinen großen Ball mit sich herumschleppend.

„Pepe ist ein Familienhund, das merkt man sofort“, sagt Daniela Oenning. „Er ist außerdem schon sehr gut erzogen.“ In der Tat reagiert Pepe auf Kommandos. Ein bisschen Unterricht bekommt er auch in der Tierpension bei der täglichen Beschäftigung. Zu Hause ist er eigentlich im brandenburgischen Düpow. Seine Menschenfamilie ist im Urlaub in der Türkei. Pepe hat währenddessen Quartier in Brunow genommen.

Räumlich getrennt vom Hundehaus haben die Katzen ihr Domizil. In ihrem Haus gibt es einen Gemeinschaftsraum mit Kratzbäumen, Katzentoiletten, an der Wand montierten Brettern zum Klettern, Futternäpfen, einem großen Katzenbild an der Wand.

Wer es lieber allein haben möchte, kommt in einen anderen Raum. Kater Pauli ist so einer. Eigentlich zu Hause in Prislich, verbringt er jetzt einige Tage in der Tierpension. Pauli ist hoch oben in seine kleine Höhle gekrochen und schaut schläfrig, aber interessiert heraus. Dass er sich wohl fühlt, ist unverkennbar. Daniela Oenning ist kein Neuling in der Tierbetreuung. Sie hatte bereits eine Tierpension in Wendisch Priborn, ganz im Osten des Landkreises gelegen. „Dann gab es familiäre Veränderungen. Und jetzt bin ich hier“, sagt die ausgebildete Kinderkrankenschwester.

Sie hat strenge Kontrollen des Veterinäramtes gemeistert, Sachkundenachweise abgelegt. Seit Dezember 2014 nimmt sie Hunde in Pension, einen Monat später war auch alles für die Katzen bereit.

Das 13 000 Quadratmeter große Grundstück bietet idealen Auslauf für die Tiere. Übrigens auch für jene, die ständig zum Hof gehören: fünf Katzen, drei Hunde, drei Schafe und ein Wollschwein.

Wer sich überzeugen möchte, ob sein vierbeiniger Liebling hier gut aufgehoben wäre, kann unverbindlich einen Besichtigungstermin vereinbaren.

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