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Ludwigsluster Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:33 Uhr

Eldena : Zu Besuch bei den Eldenaer Schützen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Jugendclub Eldena lud Kinder zum Übernachtungswochenende ein / Beim Schützenverein wurde geschossen und gegrillt

Die ersten Schüsse verfehlen die Scheiben meist noch recht deutlich. Doch später dann gibt’s doch noch viele Treffer mitten ins Schwarze.

14 Mädchen und Jungen nahmen jetzt am Übernachtungswochenende des Jugendclubs Eldena teil. Zum Auftakt durften die Kinder auf der Anlage des „Schützenvereins Eldena e. V. 1993“ ihre Treffgenauigkeit testen: Beim Schießen mit dem Kleinkalibergewehr mussten auf 50 Meter Entfernung möglichst viele Ringe geschossen werden. Kevin (11) erzielte stolze 37 von 50 möglichen Ringen. „Für das erste Mal Schießen bin ich ganz zufrieden“ meinte er. Sophia (14) setzte die Probeschüsse zwar deutlich daneben, traf dann aber, als es drauf ankam. „Ich habe einfach gedacht, dass ich in die Mitte ziele“, sagte Sophia, die so immerhin 33 Ringe traf.

Schießleiter Andreas Kurztusch: „Hier beim Schießen sind schon einige Naturtalente dabei.“ Der Versorgungsoffizier des Vereins, Edgar Gaeth, bereitete inzwischen alles für den Grillabend auf dem Gelände vor. „Es gibt Bratwurst, Toast, Cola, Sprite und Wasser“, sagte er. Übernachtet wurde dann in den Räumen des Jugendclubs bzw. der Freiwilligen Feuerwehr, die in einem Gebäude untergebracht sind.

Das Übernachtungswochenende ist eingebettet in die dreiwöchigen Ferienspiele des Eldenaer Jugendclubs. So steht am heutigen Dienstag zum Beispiel ein Ausflug nach Rostock und Warnemünde auf dem Programm, am Freitag geht es in den Erse-Park nach Uetze. Beide Ausflüge werden gemeinsam mit dem DRK-Freizeithaus „Blue Sun“ Grabow unternommen – wie auch andere Ferienveranstaltungen. Doch zurück zum Übernachtungswochenende. Dazu gehörte unter anderem auch eine Paddeltour in Kanus auf der Alten Elde von Grabow nach Güritz. Wobei das Kanu von Jugendclubleiterin Dagmar Klüver ein kleines Missgeschick ereilte. „Am Fluss gibt es einige Bäume, die auf das Wasser hinaus ragen“, erzählt Dagmar Klüver. „Das Boot vor uns kam gerade noch so unter einem Baum hindurch. Doch ich stand plötzlich vor der Wahl, mit dem Kopf an den Baumstamm zu krachen oder ins Wasser zu fallen.“

Und dann geschah es: Dagmar Klüver brachte ihr Kanu zum Kentern und landete zusammen mit ihren Mitfahrern in der Elde. „Wir konnten uns problemlos aufs Land retten“, lacht Klüver.

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