Ludwigslust : Zigarettenautomat aufgesprengt

Der aufgesprengte Zigarettenautomat in der Parkstraße in Ludwigslust.
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Der aufgesprengte Zigarettenautomat in der Parkstraße in Ludwigslust.

Drei Männer aus dem benachbarten Nordbrandenburg wurden kurze Zeit nach der Tat von der Polizei gestellt

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24. März 2015, 21:15 Uhr

Ein ohrenbetäubender Knall, der weithin zu hören war, zerreißt die nächtliche Stille. Ein Zigarettenautomat war aufgesprengt und ausgeräumt worden. Die Tat ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 1.30 Uhr, so geschehen in der Parkstraße in Ludwigslust. „Kurz danach gingen auch schon die ersten Anrufe im Polizeihauptrevier Ludwigslust und über Notruf ein“, sagte Klaus Wiechmann, der Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust. „Augenzeugen hatten beobachtet, dass drei Personen in einem Pkw verschwunden sind.“ Sofort wurde die Fahndung eingeleitet, die Polizei hatte vier Streifenwagen im Einsatz. Ein Polizeifahrzeug aus dem Revier Hagenow hatte sich an der Kreuzung B5/Abzweig Picher postiert. Kurz darauf kam aus Richtung der Kreuzung Krenzlin/Picher ein Pkw gefahren, wenig später stoppten Beamten den Wagen. „Die drei Insassen waren irritiert und erschrocken, dass sie angehalten wurden“, so Polizeihauptkommissar Wiechmann. „Ihnen war anzumerken, dass sie etwas zu verbergen hatten.“ Bei der Kontrolle durch die Beamten machten die drei Männer im Alter von 20, 26 und 32 Jahren aus dem benachbarten Nordbrandenburg widersprüchliche Angaben, woher sie kamen. Und so recht wussten sie wohl auch nicht, wo sie sich befanden. Bei der Durchsuchung des Pkw mit Kennzeichen aus der Ostprignitz stießen die Polizisten auf einige Böller sowie auf Münzen, einige Zigarettenschachteln und Teile, die offenbar von dem gesprengten Automaten stammen dürften.

Die drei Männer aus Nordbrandenburg wurden vorläufig festgenommen. Der Pkw ist durch die Polizei sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht. „Wir prüfen jetzt zusammen mit der Brandenburger Polizei, ob es einen Zusammenhang mit weiteren Angriffen auf Automaten gibt“, sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock. Inwieweit Anträge auf Haftbefehle gestellt werden, müsse die Staatsanwaltschaft nach den Vernehmungen der Tatverdächtigen entscheiden.

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