Strohkirchen : Ziel: Handlungsfähige Kommunen

Heimat- und Naturverbunden: AfD-Landtagskandidat Jörg Kröger wohnt in seinem Elternhaus in Strohkirchen. Und sieht vor allem die Jugend als „Fundament der Zukunft“.
Heimat- und Naturverbunden: AfD-Landtagskandidat Jörg Kröger wohnt in seinem Elternhaus in Strohkirchen. Und sieht vor allem die Jugend als „Fundament der Zukunft“.

Jörg Kröger wohnt mit seiner Familie und seinen Eltern in Strohkirchen – und möchte im September für die AfD in die Landtag einziehen

svz.de von
04. August 2016, 07:00 Uhr

Bis auf eine kurze Unterbrechung hat Jörg Kröger immer in Strohkirchen gelebt – im Haus seiner Eltern. Im 350-Seelen-Dorf wohnt Kröger mit seiner Frau Brigitte und seinen Eltern im idyllischen Grün. Ruhe und Natur bestimmen die Freizeit des IT-Ingenieurs. Kröger verbringt seine freie Zeit gerne im Garten und an der frischen Luft. „Am liebsten natürlich, wenn meine Enkel zu Gast sind“, erzählt der 61-Jährige. Der Strohkirchener ist Vater von zwei Kindern und Opa von vier Enkelkindern – und will im September in den Landtag.

Wenn die Arbeit gerade nicht ruft oder die Enkel zu Gast sind, geht Kröger mit seiner Frau gerne ins Schweriner Theater: „Gemeinsam mit meiner Frau habe ich seit 40 Jahren ein Abo. Wir sind echte Theater-Fans.“ Mit dem Besuch der Aida-Vorstellung in diesem Jahr wäre es nichts geworden, weil das Ehepaar ihre Karten an Freunde weitergegeben hat. Für Kröger nicht so schlimm: „Wir sind schon auf die nächste Spielzeit gespannt.“ Außerdem liest der IT-Ingenieur auch gerne – aktuell „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff. „Sehr amüsant. Ich habe schon die ersten beiden Teile gelesen, da darf natürlich auch der dritte nicht fehlen“, erzählt Kröger. Auch für andere Menschen engagiert sich der Landtagskandidat der AfD gerne. Als ehrenamtlicher Betreuer ist er für einen bedürftigen 77-Jährigen aus Schleswig-Holstein zuständig. „Ich habe dieses Amt von einem Bekannten übernommen, als dieser im Sterben lag. Ich kümmere mich um alles: Behördengänge, Miete, Bank und auch Einkäufe“, erläutert Kröger. Einmal im Monat fahre er nach Schleswig-Holstein, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Bis zur Wahl sind es noch knapp viereinhalb Wochen – Kröger würde danach nur allzu gerne in den Schweriner Landtag einziehen. Sein Hauptziel nennt der Politiker klar und deutlich: „Das Wichtigste ist es meiner Meinung nach, die Kommunen wieder handlungsfähig zu machen. Die aktuelle Gesetzeslage lässt eine Selbstbestimmung der Gemeinden nicht zu. Das muss sich ändern!“ Außerdem sei es dem Strohkirchener wichtig, Kinder- und Jugendarbeit zu fördern. „Unser Nachwuchs ist unser Fundament der Zukunft. Für mich sind Kitas eine Art Leuchtturm. Das muss finanziell besonderes gefördert werden“, sagt der 61-Jährige.

Mitglied in der Alternative für Deutschland ist Kröger seit Anfang 2015 – nicht ohne Grund, sagt er: „Ich freue mich, in der AfD eine Heimat gefunden zu haben. Vieles erinnert mich hier an die Aufbruchstimmung der Wendezeit.“ Um den Jahreswechsel sei er dann gefragt worden, ob er sich eine Landtagskandidatur vorstellen könne. „Selbstverständlich, dachte ich. Ich will Verantwortung übernehmen“, erzählt Kröger. Schließlich müsse er in seiner Arbeit als IT-Ingenieur ja schon seit mehr als 30 Jahren nach Antworten und Lösungen suchen, sagt er. „Gerne auch ab Anfang September im Schweriner Landtag.“

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