Woosmer : Woosmer hat gewählt

Ex-Prinz Basti I. übergibt die Prinzenmütze an seinen Nachfolger Prinz Rene I..  Fotos: Uwe Losch
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Ex-Prinz Basti I. übergibt die Prinzenmütze an seinen Nachfolger Prinz Rene I.. Fotos: Uwe Losch

Prinzenwahl des Faslamclubs wieder einmal für eine Überraschung gut / Rene Stamer schwingt das Zepter

svz.de von
17. November 2014, 10:27 Uhr

Ein brechend voller Saal zum offiziellen Auftakt und der damit verbundenen Prinzenwahl im Vereinslokal „Traudi’s Dorfkrug“ in Woosmer. Ein tolles Programm, eine super Stimmung und am Ende ein glücklicher Prinz, der den Verein durch die 60. Jubiläumssaison führen wird. „Ich bin selbst überrascht vom Wahlergebnis, freue mich aber sehr darüber und werde mein Bestes geben“, sagte der neue Regent der Saison, Prinz Rene I.

Die beiden Kandidaten, Rene Stamer und Christoph-Heinrich (Heiner) Schwenk, beide langjährige, aktive Faslamsmitglieder, hatten den Kampf um das Amt angetreten. Sie hatten ihre Fans mobilisiert und wurden von ihrer Garde in gewohnter Weise vorgestellt. Im fast schon professionellen Wahlkampf mit Propaganda und Videoaufzeichnungen haben sie es den zahlreichen Gästen nicht leicht gemacht. Anhand der ausgezählten Stimmen von mehr als 200 Wählern konnte sich Rene durchsetzen und wird nun unter dem Motto „Atemlos durch die Nacht, 60 Jahre sind vollbracht“, den Verein durch die Saison führen.

Der bis dahin amtierende Prinz Basti I. konnte sein Ornat an seinen Nachfolger weitergeben, wofür er dann im Gegenzug den Ex-Prinzenorden erhielt. Ein Dank des Vereins geht an Prinz Basti I., der dem Verein zusammen mit seinen Eltern und Großeltern sowie seinen Helfern eine tolle 59. Saison beschert hat.

Nach der Wahl wurde der Schlüssel der Gemeindekasse von Bürgermeisterin Christel Drewes überreicht, mit dem Hinweis, sorgsam damit umzugehen, da sie ja fast leer sei. Mit einem Ehrentanz und der traditionellen Ehrenrunde hat dann Prinz Rene I. endgültig sein Amt angetreten.

Während des Programms wurden dann noch traditionsgemäß an zwei frisch gebackene Faslamsopas der legendäre Krückstock vergeben. Gleichzeitig bekam der erste Prinz und Mitbegründer des FCW, Heini Warnk, den ersten Uropastock in der Geschichte des Vereins. Darauf ein „Woosmer-Hurra“.

Übrigens der legendäre, übergroße Holzpantoffel an der Saaldecke wurde nach einer knappen halben Stunde schon freigekauft, so dass die männlichen Gäste nicht allzu lange auf die Gunst der Frauen angewiesen waren und sich ihre Getränke wieder selbst bestellen konnten.



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