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Dömitz/Moraas : Wo Hunde über Hürden „fliegen“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Landesmeisterschaft im Turnierhundesport in Dömitz / Gehorsamsübung, Hindernislauf und Slalom auf dem Wettkampfprogramm

Die Landesmeisterschaft im Turnierhundesport wurde in diesem Jahr in Dömitz durchgeführt. „Morgens ging es mit dem Geländelauf los. Wir hatten acht Starter für die 2000-Meter-Strecke und drei Starter für die 5000 Meter“, berichtet Petra Gellenthin. „Die Strecke führte durch Wald und Feld, es ging hoch und runter. Die Starter wussten danach, was sie hinter sich gebracht hatten.“

Danach folgten der Drei- und Vierkampf. Beim Vierkampf sind Gehorsamsübung (Unterordnung), Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf zu absolvieren. Es gibt drei Leistungsklassen – VK 1, VK2 und VK3. Im VK1 standen sechs Hundesportler am Start, im VK2 zwei und im VK3 drei. Beim Dreikampf, bei dem die Unterordung entfällt, gab es sechs Starter.

Danach ging es weiter zum Hürdenlauf mit einer Laufstrecke von 60 Metern. Hund und Hundeführer bewältigen gemeinsam vier 30 Zentimeter hohe (je nach Altersklasse des Hundeführers) und zwei Meter breite Hürden. Der Slalom erstreckt sich über eine Distanz von 65, 70 oder 75 Metern (Vierkampf 1,2,3). Das erinnert teilweise an den Skiabfahrtslauf, wenn die Tore so eng wie möglich genommen werden, um jede Sekunde zu sparen. Hier muss jeder zweimal an den Start. Auch beim Hindernislauf gab es für jeden zwei Durchgänge. „Da kann man Bilder sehen, wie auch die kleineren Hunde einfach nur über die Hindernisse ,fliegen’. Sie haben so viel Spaß daran, dass sie meist schon vor dem Hundeführer durchs Ziel laufen und sich dann umsehen, wo denn Herrchen oder Frauchen bleiben“, schreibt Petra Gellenthin weiter.

Der abschließende Wettkampf war der CSC (Combination-Speed-Cup). Der CSC als eine Art Staffellauf setzt sich aus drei Sektionen zusammen, die im Mannschaftswettbewerb von drei Läufern durchlaufen werden. Die drei Sektionen enthalten Geräte aus den Vierkampfdisziplinen Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf. „Da geht dann die Post richtig ab. Hundeführer und Hunde werden tüchtig angespornt, denn die beste Mannschaft kann auch hier an der Bundessiegerprüfung teilnehmen. Bei einem THS-Turnier geht es richtig zur Sache, es wird angefeuert und es wird auch gemeinsam gelacht. Und damit alle auch genug Kraft hatten, konnte sich jeder am Büfett stärken“, so Petra Gellenthin.


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