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Alpincenter Wittenburg : „Wittenburg Village“: Planung läuft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jahrelang wurde angekündigt, versprochen, gab es bunte Pläne: Gestern Mittag begann das Raumordnungsverfahren. Der Investor peilt 2019 als Eröffnungstermin an.

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2016 | 05:00 Uhr

Seit gestern wird rund um das Alpincenter konkret geplant. Das Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg hat mit großem Aufwand das förmliche Raumordnungsverfahren für das Vorhaben „Wittenburg Village“ eingeleitet. Zum Auftakt kamen fast 100 Vertreter von Kommunen, Behörden und Verbänden, um sich das Projekt in zahlreichen Vorträgen erläutern zu lassen.

Mit dem Beginn der Planungen gibt es auch eine Art Zeitplan für das Projekt. Volker Wünsche, der Deutschlandsprecher Van-der-Falk-Gruppe, ging davon aus, dass im besten Fall im Jahre 2019 mit der Fertigstellung großer Teile des Projektes zu rechnen sei.

Für Verwirrung sorgte gestern die Pressemitteilung der Aldiana-Gruppe, die sich als Käufer und Betreiber einer neuen Clubanlage in Wittenburg vorstellte. Später wurde korrigiert, dass es mit der Gruppe in Schweizer Hand zwar viel versprechende Gespräche gebe, aber noch kein Kauf vollzogen sei. Dabei geht es um das rund 27 Hektar große Grundstück gegenüber der Skihalle, die die holländische Van-der-Falk-Gruppe von der Stadt Wittenburg gekauft hat.

Bei den gestern begonnenen formellen Verfahren handelt es sich um eine sogenannte Zielabweichung. Denn eigentlich ist ein Objekt dieser Größenordnung für so eine kleine Stadt wie Wittenburg nicht vorgesehen. Konkret geht es um die Planung des Outletcenters mit 12 600 Quadratmetern Verkaufsfläche und etwa 60 Geschäften, es geht um die Erweiterung des bestehenden Hotels um 130 Betten auf 250 Betten.

Zusätzlich soll ein Feriendorf mit ungefähr 130 Ferienhäusern entstehen, daran angelehnt ist der Bau von Spiel- und Sportanlagen sowie Anlagen für Outdoor-Aktivitäten geplant. Der Bau des Schwimmbades, das auch zur Nutzung für den schulischen Schwimmunterricht geeignet sein soll, gehört ebenfalls zu den Planungen. Gestern wurde den Fachleuten nicht nur das Projekt vorgestellt, auch die erwarteten Auswirkungen auf den Tourismus sowie eine Verkehrsuntersuchung waren Thema.

Grundsätzlich soll das Outletcenter Gäste anziehen, die bereit sind, Anfahrten bis zu 90 Minuten auf sich zu nehmen.

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