Ludwigslust : Winzige Vogel-Eier und süße Hasen

Andréanne (l.) und Leonor waren mit der ganzen Familie ins Natureum gekommen und von den Kaninchen begeistert.
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Andréanne (l.) und Leonor waren mit der ganzen Familie ins Natureum gekommen und von den Kaninchen begeistert.

Das Natureum bietet über die Feiertage ein Erlebnis für die ganze Familie und einige Raritäten. Zu sehen ist auch das Ei eines Adlerbussards aus dem Jahr 1872.

svz.de von
25. März 2016, 17:51 Uhr

Holländer, Rheinhessen-Schecken und ein Rhönfarbiger Kleinwidder waren für die jüngsten Besucher des Natureums gestern die Stars. Züchter Egon Tetzlaff aus Niendorf war mit rund 40 Kleintieren – Kaninchen, Meerschweinchen und Brieftauben – in den Garten des Naturkundemuseums gekommen. Auch Andréanne und Leonor aus München – ihre Mama stammt aus Parchim – und Leon aus Salzwedel waren von den „Osterhasen“ begeistert. Ab heute sollen auch noch frisch geschlüpfte Küken durch das Streichelgehege piepen, so Egon Tetzlaff.

Während die Kinder draußen die kuschligen Vierbeiner streichelten, staunten die Großen vor allem über das, was sie im Haus zu sehen bekamen. Rund 500 Eier – von einheimischen und exotischen Vögeln, aber auch von anderen Tieren – waren dort zu bewundern. Die größten Exemplare steuerten Strauß, Emu und Nandu bei. „Ein Nandu-Ei stammt übrigens aus der Freiluftpopulation in Nordwestmecklenburg“, erklärt Uwe Jueg, Vorsitzender der Naturforschenden Gesellschaft Mecklenburg (NGM), die das Natureum ehrenamtlich betreibt. Eines der kleinsten Exponate ist das Ei einer Sumpfmeise. Nicht weit davon ein weiteres besonderes Exemplar: „Das Ei vom Adlerbussard stammt von 1872“, so Jueg.

Eine weitere Rarität ist das versteinerte Saurier-Ei, eine Leihgabe von Vereinsmitglied Dr. Wolfgang Zessin. Es stammt von einem Entenschnabelsaurier. Gleich daneben ist eine große Auswahl von Steineiern zu sehen – „Steine, die in Gletscherzungen so geformt worden sind“, erklärt Uwe Jueg den Besuchern. Mehr als 150 Eierbecher, die eine Lübeckerin innerhalb von drei Jahrzehnten gesammelt hat, komplettieren das österliche Erlebnis im Natureum. Und das wollten sich schon am gestrigen Karfreitag deutlich über 100 Besucher nicht entgehen lassen.

Das Natureum ist über die Osterfeiertage (bis einschließlich Ostermontag) täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können auch die Dauerausstellung und die neue Sonderausstellung „Geologische Schätze aus dem Natureum Ludwigslust“ besichtigt werden.

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