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Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 17:20 Uhr

ludwigslust : Willkommen für Jahrgangsbesten

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Martin Fröhlich vom Abwasserzweckverband wird IHK-Stipendium für Weiterqualifizierung zum staatlich geprüften Techniker nutzen

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Martin Fröhlich steht das Lächeln ins Gesicht geschrieben. Der 24-Jährige hat auch allen Grund dazu. Gerade hat er ein Stipendium von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (IHK) bekommen. Der Schweriner arbeitet als Fachkraft für Abwassertechnik beim Zweckverband kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (ZkWAL) Ludwigslust. Vor wenigen Monaten hat er seine Ausbildung abgeschlossen.

Martin Fröhlich ist einer von 17 Jahrgangsbesten der IHK-Prüfungen aus dem Jahr 2014. Rund 1700 junge Leute hatten sich den Prüfern gestellt. Mit dem Stipendiaten-Programm können Absolventen der Berufsausbildung mit überdurchschnittlichen Leistungen drei Jahre finanziell begleitet werden. „Das ist gelebte Fachkräftesicherung für Westmecklenburg“, freut sich Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin. „Mit dem Förderprogramm haben wir eine gute Möglichkeit, die besten Absolventen unserer Berufsausbildung zu fördern.“ Die Umsetzung dieses Programms erfolge durch die IHK, so die Kammer in einer Mitteilung.

Über drei Jahre hinweg können Förderungen von jährlich maximal 2000 Euro pro Stipendiat für die Finanzierung berufsbegleitender Weiterbildung gezahlt werden, in drei Jahren also insgesamt bis zu 6000 Euro. Die Mittel für das Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit. Martin Fröhlich weiß schon genau, was er mit dem Geld anfangen will. „Ich möchte mich zum staatlich geprüften Techniker weiterqualifizieren“, sagt er gegenüber SVZ. Der junge Mann sieht seine berufliche Perspektive beim ZkWAL. Und die Verbandsführung unterstützt ihn dabei. Der Blumenstrauß von Verbandsvorsteher Peter Warnecke und Geschäftsführer Stefan Lange ist nicht nur ein Symbol. Berufsnachwuchs wie Martin Fröhlich ist willkommen beim ZkWAL.

Es ist daher nicht überraschend, dass der 24-Jährige eine unbefristete Stelle bekommen hat. In den letzten zehn Jahren hat der Verband laut Lange mindestens zwanzig junge Leute ausgebildet. Fünfmal ist der ZkWAL als hervorragender Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden. „Wir bieten gute Ausbildungsbedingungen, erwarten aber auch dafür Engagement der Azubis“, so der Geschäftsführer. Verbandsvorsteher Warnecke blickt bereits fünf Jahre voraus. „Wir stehen vor einem Umbruch, vor allem im technischen Bereich“, erklärt er. „In wenigen Jahren geht eine ganze Anzahl unserer älteren Kollegen in Rente. Mit den Investitionen im zentralen Bereich sind wir jetzt durch. Die jüngeren Kollegen haben also Zeit, sich auf das neue Leitungsnetz einzuspielen.“

 

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