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Ludwigsluster Tageblatt

12. Dezember 2017 | 22:33 Uhr

Wild und Fisch in aller Munde

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vielfältige Angebote und buntes Rahmenprogramm lockte tausende Gäste zu den Landeswild- und Fischtagen nach Ludwigslust

von
erstellt am 22.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Wie zerlegt man fachgerecht ein Stück Rehwild? Nun, Florian Lauck aus der Schlachterei Rüdiger Lauck aus Prislich beherrscht das perfekt und demonstrierte es den zahlreichen Schaulustigen der Landeswild- und Fischtage, die sich am Sonnabendnachmittag vor dem Zelt auf dem Schlossplatz in Ludwigslust eingefunden hatten. Moderator Norbert Bosse, der selbst einmal Fleischer gelernt hatte, kommentierte jeden Handgriff des jungen Mannes, der das in dieser Woche geschossene Reh von Vater Rüdiger Lauck von der Decke befreite, und dann den Zuschauern zeigte, wie daraus schöne Stücke für Braten werden können. „Einmal pro Woche zerlegen und verarbeiten wir Wild“, so der 26-Jährige und Vater Rüdiger sorgt aktuell immer für Nachschub. Und Norbert Bosse hatte zum Auftritt von Florian Lauck auch gleich die passenden Wild-Kochbücher mit wunderbaren Rezepten parat.

Dem Verbraucher Wildbret und Fisch als gesunde Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern nahezubringen und zu zeigen, wie man sie verwenden kann, war ein Anliegen der Landeswild- und Fischtage, die am Wochenende in der Lindenstadt stattfanden. Mecklenburg-Vorpommern zählt wegen seiner für viele Wildarten optimalen Lebensraum- und Ernährungsbedingungen zu den wildreichsten Bundesländern Deutschlands. So erzeugten die rund 11 400 in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Jägerinnen und Jäger in den Wäldern, auf den Wiesen und Feldern ein Wildbretaufkommen von knapp 4000 Tonnen. Im ganzen Land kann gesundes heimisches Wildbret bei regionalen Wildbearbeitern, Jägerinnen und Jägern sowie Wildbretvermarktungsstellen der Landesforst M-V erworben werden.

Aber nicht nur Erzeugnisse rund um das Wild gab es zu kaufen, auch aus vielen Angeboten rund um den Fisch konnten die Besucher am Wochenende wählen. Zudem gab es viel Wissenswertes und Informatives zu Wild und Fisch von Forstleuten, Jägern und Anglern, und zudem unterhaltsame Spiele für die Kinder, so wie am Stand des Forstamtes Ludwigslust zu erleben.

Und auch für kulturelle und musikalische Umrahmung war gesorgt, z.B. die Auftritte der Musikschule Fröhlich, von den jungen Musikern der Kreismusikschulen aus Parchim und aus Grevesmühlen fanden Anklang und viel Beifall.

Falkner stellten die älteste Form der Jagd und ihre Raubvögel vor, ebenso interessant war auch die Präsentation von Jagdhunden. Neu war in diesem Jahr, dass sich die Stadt Ludwigslust mit speziell angebotenen Führungen in der Stadt, im Schloss und im Schlosspark beteiligte.

Nicht fehlen durften auch die erfolgreichen Sportler des Casting-Teams des Sportanglervereins Ludwigslust. Auf einer vor der Bühne aufgebauten Wettkampfbahn zeigten Florian Sabban und seine Mitstreiter ihr Können. Florian, der in diesem Jahr bei Wettbewerben und Meisterschaften sechs erste und zwei zweite Plätze holte, meisterte zielsicher mit seinem Pendel die Zehn, die mit einer Metallplatte gekennzeichnet ist. Für ihn und seine Vereinsmitglieder gab es vom Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach Urkunden und einen Kino-Gutschein für das Luna Filmtheater. Eine Kutter-Ausfahrt auf der Ostsee spendiert der Landesanglerverband MV, wie es der Präsident des Verbandes, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, verkündete.

Jagdhornbläser, Felle, Mützen, Glücksrad und mobile Hochsitze, Wildburger, Räucherfisch und Wildgulasch – am Wochenende gab es auf dem Schlossplatz jede Menge zu sehen, zu hören und zu genießen. Eine sehr gelungene Werbung für Wildbret und Fisch aus der Region.

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