Ludwigslust : Wieder Geldautomat gesprengt: Serientäter am Werk?

Ob Bargeld erbeutet wurde, ist derzeit noch unklar. Täter sind auf der Flucht. Es war bereits die fünfte Attacke in Westmecklenburg seit Ende August.

von
04. September 2018, 06:22 Uhr

Die Serie reißt nicht ab: Heute Nacht wurde gegen drei Uhr ein Geldautomat in der Lindenstraße in Ludwigslust gesprengt. Die bisher unbekannten Täter verschafften sich Zugang zum Selbstbedienungsbereich im Vorraum der dortigen Bank-Filiale. Sie sprengten das Gerät, das erheblich beschädigt wurde. Ob Bargeld entwendet wurde, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, eine erste Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Zeugen, die Beobachtungen zum Sachverhalt gemacht haben oder weitere sachdienliche Informationen mitteilen können, werden gebeten sich beim Polizeihauptrevier Ludwigslust unter der Telefonnummer 03874/4110 zu melden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 

Seit einem Jahr Häufung solcher Angriffe

Es war die fünfte Attacke auf Geldautomaten in Westmecklenburg innerhalb weniger Tage. Seit dem 29. August haben Unbekannte Geldautomaten in Krakow am See (Landkreis Rostock), Gadebusch (Kreis Nordwestmecklenburg) und in Schwerin-Lankow sowie Schwerin-Zippendorf beschädigt und einige auch aufgesprengt. Dabei erbeuteten die Unbekannten allein in Krakow am See 200 000 Euro Bargeld, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß. Es werde geprüft, ob es einen Zusammenhang gibt.

In Mecklenburg-Vorpommern häufen sich seit rund einem Jahr solche Angriffe auf Geldautomaten. Im Juni hatten Unbekannte rund 100 000 Euro erbeutet, als sie einen Automaten in der Schweriner Weststadt aufbrachen. Diese Täter flohen per Motorrad und wurden bisher nicht gefasst. Zuvor waren Geldautomaten in Picher, Lübz, Gägelow, Grevesmühlen, Schwerin und Parchim - alles in Westmecklenburg - angegriffen und gesprengt worden. Ein Zusammenhang wird vermutet. Von der Beute und den Tätern fehle bisher - bis auf einen Fall in Lübz - jede Spur.

Für genauere Informationen zu den Tatorten, die linke Sidebar öffnen

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen