Ludwigslust : Wie Martin: Solidarität zeigen

Kinder der Edith-Stein-Schule feierten das Fest in der Stadtkirche.
Kinder der Edith-Stein-Schule feierten das Fest in der Stadtkirche.

Edith-Stein-Schule feierte Sankt-Martins-Tag in der Stadtkirche Ludwigslust

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13. November 2019, 18:00 Uhr

„Wir bitten für alle Menschen, die sich fremd fühlen, weil sie aus ihrer Heimat fliehen mussten.“ Mit diesen und anderen Wünschen begann das Fest der Edith-Stein-Schule zum Sankt-Martins-Tag in der Stadtkirche Ludwigslust. Die Schüler präsentierten außerdem ein Theaterstück, in dem sie die Geschichte des kleinen Martin erzählten. Dieser bekam von seinem Vater ein Schwert geschenkt und entschied, dass er damit nicht kämpfen und andere Menschen verletzen, sondern Gutes tun wollte. Und so zerschnitt er zum Beispiel seinen Mantel, um die eine Hälfte einem Bettler zu schenken.

Die Kinder und Horterzieher betonten, wie wichtig es sei, Solidarität zu zeigen und dass sich jeder ein Beispiel an dem kleinen Martin nehmen sollte. Natürlich wurde auch viel gesungen – gemeinsam mit den Zuschauern.

Nach der Vorstellung gingen Schüler, Eltern, Geschwister, Großeltern, Lehrer und Erzieher mit Fackeln und Laternen in der Hand in Richtung Schlossplatz. Dort hatten Mitarbeiter der Edith-Stein-Schule, des Montessori-Kinderhauses, der Kita Alexandrinenstift, der Evangelischen Stadtkirchengemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigslust schon einiges vorbereitet. Dabei zog sich das Motto der Solidarität durch den ganzen Abend: Es wurden selbstgebackene Martinsgänse, heiße Getränke und Würstchen angeboten – das eingenommene Geld wird nun an bedürftige Kinder in der Ukraine und an ein Kinderhospiz in Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Außerdem wurden kostenlose Hefe-Hörnchen verteilt; die Aufgabe dabei war, das Hörnchen mit einer anderen Person zu teilen.

Musikalisch begleitet wurde der Abend durch den Brenzer Posaunenchor.

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