Ludwigslust : Wie gut sind die Radwege?

Radfahren als beliebte Freizeitbeschäftigung auf gut ausgebauten Radwegen macht natürlich mehr Spaß als auf Trassen, die von der Qualität und Sicherheit her zu wünschen übrig lassen.
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Radfahren als beliebte Freizeitbeschäftigung auf gut ausgebauten Radwegen macht natürlich mehr Spaß als auf Trassen, die von der Qualität und Sicherheit her zu wünschen übrig lassen.

„Leser testen Radwege“: Gemeinsame Aktion von SVZ und Bund für Umwelt und Naturschutz bis September

svz.de von
11. August 2016, 21:00 Uhr

Katastrophale Zustände und viele Risse – das beklagen Fahrradfahrer auf Radwegen im Kreis Ludwigslust-Parchim. Denn die miserablen Zustände bringen die Biker in Gefahr.

„Leser testen Radwege“ ist eine Gemeinschaftsaktion von SVZ und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Leser sind gebeten, in einer Online-Karte die Wege zu benennen, die in einem desolaten Zustand sind bzw. nicht die Aufgabe erfüllen, Pedalritter sicher durch die Dörfer, Gemeinden und Städte zu führen.

Bisher haben zwei Nutzer ihre Kritik und Erfahrungen auf www.bund-mecklenburg-vorpommern.de geäußert. „An der B191 Groß Laasch Richtung Neustadt Glewe sind die letzten zwei Kilometer Radweg bis zum Baucenter in einem sehr schlechten Zustand“, heißt es in einem der Beiträge der Radfahrer. Tatsächlich ist der Radweg an vielen Stellen nahe des Baumarktes von Rissen durchzogen. Auch sind einige Stellen im Waldstück entlang der Bundesstraße uneben. Gleiches gelte laut einem Teilnehmer unserer Aktion auch für die Fahrradstrecke entlang der Kreisstraße 38 von Groß Laasch Richtung Klein Laasch ab der Kälberanlage bis zum Ortseingang Klein Laasch. Über die Radwege in und um Dömitz heißt es: „Viele Risse; teilweise sehr gefährliche Auswölbungen.“

„Das ist das Ergebnis eines schlecht abgestimmten Radwegebaus in MV“, erklärte Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin des BUND. Der Druck müsse auf die Politik erhöht werden, mehr Geld für bessere Radwege auszugeben, so Cwielag weiter. Die Aktion unserer Zeitung geht weiter. Noch bis September wollen wir gemeinsam mit Ihnen, liebe Leser, die Online-Karte – unter www.bund-mecklenburg-vorpommern.de – vervollständigen mit Standorten schlechter bzw. gefährlicher Radwege.


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