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Lügenbrücke Ludwigslust : Wehe, dieses Bauwerk knarrt einmal

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

„Lügenbrücke“ im Ludwigsluster Schlosspark wurde restauriert und kann gefahrlos passiert werden

Aber sie ist wieder da! Im Ludwigsluster Schlosspark führt der Weg vom Louisen-Mausoleum zur Lindenallee über die sogenannte Lügenbrücke, da wo der Karauschenteich in den Krummen Teich übergeht. Diese sanft geschwungene Holzbrücke war wegen Altersschwäche und Vandalismus, seit etlichen Monaten unpassierbar.

Jetzt ist sie wieder da, in alter frischer Schönheit, ein dankbares romantisches Motiv für Maler und Fotografen. Eine Freude auch im diesigen Winterwetter, schreibt Gernot Hempelmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Ludwigslust.Über die vormalige Brücke gibt es laut Hempelmann eine recht moralische Geschichte: Wer über die „Lügenbrücke“ ging und irgendeine Lüge mit sich herumtrug, der verursachte damit unweigerlich ein deutliches Knarren im Gebälk. Nur wer völlig rein von aller Lüge war, konnte die Brücke geräuschlos passieren.

Nicht wenige Höflinge, Diplomaten und Kammerjungfern sollen seinerzeit lieber einen Umweg in Kauf genommen haben, als über die Lügenbrücke gehen zu müssen.

Jetzt jedenfalls ist die „Lügenbrücke“ stilecht restauriert worden, alles ist genau wie früher. Und jeder Spaziergänger kann die „Lügenbrücke“ jetzt völlig gefahrlos passieren.

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