Karstädt : Weg zur Kita noch nicht saniert

Der Weg hinauf zur DRK-Kita „Spatzennest“ wartet immer noch auf seine Sanierung. 2018 soll es einen neuen Anlauf geben.
Der Weg hinauf zur DRK-Kita „Spatzennest“ wartet immer noch auf seine Sanierung. 2018 soll es einen neuen Anlauf geben.

Erneuerung der Anfahrt zur DRK-Kindertagestätte „Spatzennest“ in Karstädt nun für 2018 geplant / Erneut Antrag auf Fördermittel gestellt

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27. November 2017, 21:00 Uhr

Löcher im Boden, riesige Pfützen – dieses Stück der Dorfstraße hin zur Kindertagesstätte „Spatzennest“ präsentiert sich noch immer in einem schlechten Zustand. „Dieser Abschnitt müsste dringend saniert werden“, hatte Karstädts Bürgermeisterin Kriemhilde Franck bereits im Januar dieses Jahres im Gespräch mit der SVZ als wichtiges Vorhaben genannt. Beim Ortstermin gestern im Gemeindehaus in Karstädt konnte die Bürgermeisterin in dieser Sache leider noch nichts Positives verkünden. „Der Weg ist noch immer nicht gemacht. Die Zusage für Fördermittel gab es in diesem Jahr nicht, andere Projekte im Landkreis waren wichtiger. Wir haben wieder einen Antrag gestellt und die Begründung des Vorhabens noch weiter ausformuliert und auch Fotos vom Zustand des Weges mitgeschickt“, so die Bürgermeisterin. Sie hofft nun auf einen positiven Bescheid vom Landkreis, damit das Vorhaben im nächsten Jahr in Angriff genommen werden kann. Jetzt wird über die Firma MUT Ludwigslust der Weg mit Recyclingmaterial verfüllt und geschoben, um erst einmal das Nötigste vor Wintereinbruch zu realisieren. Gestern gab es dazu einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Baufirma und des Bauamtes des Amtes Grabow.

Eigenmittel zur Umsetzung des Vorhabens hatte die Gemeinde schon 2016 bereitgestellt, nun rechnet die Bürgermeisterin damit, dass 2018 dann Fördergelder über das Programm des ländlichen Wegebaus zur Verfügung gestellt werden. Es sind nur rund 15 Meter, die gemacht werden müssen. Hier in diesem Weg zur Kita in der Dorfstraße 11 soll ein Bürgersteig angelegt und asphaltiert werden. Im Frühjahr und im Herbst ist dieser Bereich infolge der Witterung kaum begehbar.

Den Auftrag für die Ausbesserung des Weges hat die Firma MUT bekommen, die Ausschreibung der Arbeiten für die Sanierung erfolgen erst dann, wenn auch die Fördermittelzusage da ist.

„Auch der Zaun um die Kita müsste erneuert werden, das haben wir in diesem Jahr auch nicht geschafft. Als Gemeinde, der das Kita-Gebäude gehört, hatten wir uns mit dem DRK als Träger der Einrichtung geeinigt, die Erneuerung des Zaunes gemeinsam zu übernehmen. Aber aus finanzieller Sicht ist es dann nicht möglich gewesen, den Metallzaun zu bauen. Nach der Ausschreibung war der finanzielle Rahmen für diese Maßnahme so hoch, dass die im Haushalt eingestellten Mittel nicht ausreichten. Zudem hatten die Baubetriebe gar keine Kapazitäten. Jetzt haben wir für den Haushalt des nächsten Jahres 5000 Euro mehr eingeplant, so dass die vorhandenen Mittel bei 13 000 Euro liegen.“ In den letzten Jahren, so Bürgermeisterin Franck, habe die Gemeinde aber eine Menge Geld in die Sanierung und Unterhaltung der Kita „Spatzennest“ gesteckt, allein 2016 waren das rund 10 000 Euro. „Als Gemeinde haben wir die Abwasserentsorgung neu machen lassen. Im Inneren des Hauses wurde im Auftrag des DRK neu gemalert, mit Unterstützung der Eltern. Auch neue Möbel wurden über das DRK angeschafft. Das Außengelände haben wir als Gemeinde mit gepflegt, Dachrinnen gereinigt und Baumschnitt ausgeführt.“

Das Kita-Gebäude erlebte bereits eine Vollsanierung – dafür seien nach Aussage von Kriemhilde Franck rund 80 000 Euro investiert worden. „Die Kindertagesstätte ist voll ausgelastet, ab Januar 2018 werden hier 56 Mädchen und Jungen betreut. 23 im Kindergarten, 15 in der Krippe und 18 im Hort“, so Kita-Leiterin Iris Eggers. Sie wünscht sich natürlich auch im Interesse der Eltern und der Kinder, dass der Weg bald erneuert wird.

Um die Zukunft der Gemeinde ist Kriemhilde Franck nicht bange. „In den letzten drei Jahren ist durch Zuzug junger Familien die Einwohnerzahl von 589 auf 630 gestiegen. In der Lindenallee entstanden sechs neue Häuser. Wir wollen auch noch weitere junge Leute zu uns in die Gemeinde holen. Die letzten Grundstücke in der Lindenallee sind verkauft, dort sind laut B-Plan sieben Bauflächen vorgesehen.“

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