Grabower Feuerwehren im Wettkampf : Wasser marsch in Kremmin

Ohne Wasser geht nichts beim Löschangriff nass: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zierzow hiefen den Schlauch ins Wasserbecken.  Fotos: Panknin
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Ohne Wasser geht nichts beim Löschangriff nass: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zierzow hiefen den Schlauch ins Wasserbecken. Fotos: Panknin

Die Frauen und Männer aus Boek/Gorlosen verteidigen beim Amtsausscheid der Grabower Wehren ihren Sieg beim „Löschangriff nass“

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06. Mai 2019, 12:00 Uhr

Kremmin | Die Kampfrichter heben die weißen Fahnen in die Höhe. Die Stoppuhren stehen allesamt auf Null. Jetzt kommt es auf das Startsignal beim Amtsfeuerwehrtag in Kremmin an. Frauen wie Männer, Jugendliche wie Kinder der freiwilligen Feuerwehren aus dem Grabower Amtsbereich testen sich, treten gegeneinander an. Vor allem aus Spaß. Zu verbissen dürfe es nicht sein. Dennoch: Den Sieg wollen alle Kameraden schon für sich beanspruchen. Beim ersten Start auf Bahn eins läuft noch alles ohne Probleme – die Kameraden aus Zierzow bauen auf. Unter den Argusaugen des Kampfrichters. Dann steht alles. Das Startsignal für den „Löschangriff nass“ ertönt. Voll bepackt sprinten die Männer nach vorne. Alles klappt soweit ganz gut – in der späteren Gesamtwertung sichert sich die Freiwillige Feuerwehr den dritten Platz hinter Balow auf dem zweiten und Grabow auf dem Siegertreppchen.

Viel Zeit und Organisation fließen in den vergangenen Wochen vor einem solchen Großereignis in die Vorbereitungen. Das Feld, auf dem der Wettkampf später stattfinden kann, muss hergerichtet werden. Abgenommen wird er dann von Wolfgang Kann, dem Ordnungsamtsleiter des Amtes Grabow. An diesem Tag passt alles in Kremmin. Bürgermeister Ulf Riechert wünscht nicht nur einen fairen Wettkampftag. „Ich wünsche euch allen Kameraden viel Erfolg, aber vor allem eines: Unfallfrei soll er sein“, sagt Ulf Riechert. Kurz zuvor hat Kremmins Wehrführer Jens Riechert bei der Aufstellung aller Feuerwehren an diesem Wettkampftag die Truppen beim Grabower Amtswehrführer Bernd Rüsch angemeldet. Als leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Grabow kann Kathleen Bartels dann wenige Sekunden später den Startschuss geben: „Ihr habt viel trainiert, habt alle viel Ehrgeiz. Ich wünsche euch gutes Gelingen. Der Amtsfeuerwehrtag ist damit offiziell eröffnet.“

Nach den offiziellen Worten folgen dann die technischen Wettkampfworte. Stefan Geier, als stellvertretender Kreiswehrführer, kontrolliert alles. Bei ihm laufen die Fäden zusammen. Und auch die Fehler. So schon beim dritten Start: Auf Bahn eins treten die Kameraden aus Muchow gegen die Kameraden aus Kremmin/Werle auf Bahn zwei an. Der Startschuss erfolgt, dann aber plötzlich Abbruch: Fehlstart. „Das ist die erste Verwarnung“, sagt Stefan Geier. Beim zweiten Versuch klappt es, aber leider müssen die Muchower verletzungsbedingt den „Löschangriff nass“ abbrechen. Die Fahne des Kampfrichters weht rot auf dem Platz von Kremmin.

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