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Ludwigsluster Tageblatt

22. August 2017 | 09:28 Uhr

Eldena : „Wasser marsch“ gegen den Wind

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Beim Amtsfeuerwehrtag in Eldena kämpfen 15 Mannschaften bei den „Großen“ um den Sieg. Grabow gewinnt in der Gesamtwertung.

Eigentlich hatte alles super geklappt. Als das Wasser aus den Strahlrohren am Ende der Wettkampfbahn schießt, sind erst wenig mehr als 20 Sekunden vergangen. Es kann eine richtig gute Zeit werden. Das Wasser prasselt auf die Zieleinrichtung, doch die rote Lampe, die das vollständige Befüllen anzeigt, will einfach nicht leuchten. Erst nach gut 35 Sekunden bleibt die Uhr stehen. „Der starke Gegenwind hat das Befüllen verdammt schwer gemacht“, erklärt Johannes Neumann, Trainer der Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Eldena. Er habe den Strahl auseinandergedrückt, und die Männer am Strahlrohr hätten kaum sehen können, wohin sie zielen. „Wir hoffen, dass der zweite Lauf besser wird“, so Johannes Neumann.

Für die Eldenaer ging es beim 12. Amtsfeuerwehrtag des Amtes Grabow um einiges. Schließlich hatten sie im Vorjahr sowohl bei den Erwachsenen als auch bei der Jugend ordentlich abgeräumt. Die Männer hatten nicht nur den Löschangriff, sondern auch die Gesamtwertung gewonnen. „Würde uns das heute zum dritten Mal gelingen, könnten wir den Pokal behalten“, meint Eldenas Wehrführer Oliver Kann während des Wettkampfes. „Es ist spannend, weil mit Boek-Gorlosen und Zierzow noch zwei weitere Wehren schon zweimal die Gesamtwertung gewonnen haben.“

Insgesamt kämpfen in Eldena 15 Mannschaften bei den Erwachsenen und sechs Jugendfeuerwehren um Sekunden und Punkte, darunter Gäste aus Tangstedt und Röbel. „Insgesamt sind um die 350 Kameraden und Jugendfeuerwehrleute auf dem Platz“, erklärt Amtswehrführer Bernd Rüsch. „Beim Amtsfeuerwehrtag haben die Feuerwehrkameraden mal die Gelegenheit, in der Gemeinschaft zusammenzukommen. Sonst sieht man sich ja nur im Einsatz.“

Für die Gesamtwertung mussten die Erwachsenen neben dem Löschangriff auch noch den Internationalen Wettbewerb CTIF und einen Fragenkomplex absolvieren. Und da hatte am Ende keines der Teams, die bei einem Sieg den Pokal hätten endgültig mit nach Hause nehmen können. die Nase vorn. Den Pokal holten sich die Grabower. Boek-Gorlosen kam auf den zweiten Platz, gefolgt von Balow, Zierzow und Eldena. Die drei Erstplatzierten aus CTIF und Löschangriff (siehe Kasten) haben sich für den Kreisausscheid qualifiziert.

Während die Männer noch über den Fragen schwitzen, ist der Nachwuchs aus Gorlosen-Boek-Dadow an der Station „Knoten und Stiche“. Philipp, Melissa, Florian, Alex und Lukas machen Kreuzknoten, Mastwurf & Co. ohne einen Fehler – und sehr schnell. Sie gewinnen diese Wertung. „Es sieht auch sonst ganz gut aus“, sagt Jugendwartin Heike Lemke. „Mit dem ersten Lauf im Löschangriff bin ich zufrieden.“ Am Ende ist es dabei Platz zwei hinter Eldena 1. Im Bundeswettbewerb sammelt Eldena 2 die meisten Punkte und qualifiziert sich gemeinsam mit Grabow für den Kreisausscheid am 18. Juni in Parchim. 

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erstellt am 09.Mai.2016 | 17:14 Uhr

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