zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

21. Oktober 2017 | 03:19 Uhr

Neustadt-Glewe : Warnbaken werden umfahren

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Brücke über den Brenzer Kanal gesperrt, doch Kraftfahrer ignorieren Absperrungen

von
erstellt am 17.Jun.2014 | 20:00 Uhr

Sie haben die Brücke über den Brenzer Kanal dicht gemacht, weil das Bauwerk marode ist und eine Gefahr darstellt. Warnbaken und entsprechende Verkehrszeichen machen es deutlich: Befahren verboten. Doch nicht jeder Autofahrer scheint sich an das Verbot zu halten.

Die Gemeindestraße von Neustadt-Glewe über Wabel nach Muchow führt über die Brücke, die seit knapp drei Wochen gesperrt ist (SVZ berichtete). Reifenspuren im Sand verraten jedoch, dass die Warnbaken offenbar umfahren werden.

Neustadt-Glewes Bürgermeister Arne Kröger: „Die verkehrsrechtliche Genehmigung für die Sperrung erfolgte durch den Landkreis.“ Um ganz sicher zu gehen, wurden zusätzlich noch zwei schwere Betonringe mitten auf die Brücke gelegt. Doch Unbekannte haben einen dieser Ringe ein paar Meter entfernt in den Wald verlegt, den anderen Ring am Brückenrand deponiert. Zumindest Pkw und Kleintransporter kommen jetzt ungehindert über die Brücke. Wie Bürgermeister Kröger sagt, wird jetzt über weitere Maßnahmen nachgedacht, das Durchfahrverbot durchzusetzen.

Wer eine gesperrte Straße oder, wie in diesem Fall die Brücke, befährt, begeht übrigens eine Ordnungswidrigkeit. Polizeisprecher Klaus Wiechmann: „Dafür wird ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro fällig.“

Deutlich teurer wird es, wenn offizielle Absperrelemente, wie Warnbaken oder Verkehrszeichen, beseitigt oder versetzt werden. Dann drohen strafrechtliche Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Übrigens befuhr am Dienstag gegen 14.25 Uhr ein aus Richtung Wabel kommender Pkw mit LWL-Kennzeichen die gesperrte Brücke – unmittelbar, nachdem neben stehende Fotos entstanden waren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen