FEUERWEHR : Wärmebildkameras übergeben

Auf der Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehren in Grabow wurden drei Wärmebildkameras an die drei Stützpunktfeuerwehren übergeben. Von links nach rechts: Bernd Rüsch, Marko Drobny, Ulf Bennöhr, Oliver Kann und Wolfgang Krause.
Auf der Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehren in Grabow wurden drei Wärmebildkameras an die drei Stützpunktfeuerwehren übergeben. Von links nach rechts: Bernd Rüsch, Marko Drobny, Ulf Bennöhr, Oliver Kann und Wolfgang Krause.

Amtswehrführung des Amtes Grabow übergab auf ihrer Jahreshauptversammlung an die drei Stützpunktwehren die neue Technik

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21. Januar 2016, 11:15 Uhr

Die Feuerwehren des Amtes Grabow sind für die Gemeinden unerlässliche Partner, auf die ehrenamtlichen Brandschützer ist Verlass. Das war der Grundtenor der Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehren in Grabow, und das kam auch deutlich im Bericht von Amtswehrführer Bernd Rüsch zum Ausdruck. „Mit Einsätzen, Schulungen und Ausbildung in der eignen Wehr sind wir wieder unserem Motto ,Einer für alle und alle für einen’ treu geblieben. Auch bei der Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden in ihrem Umfeld wurde Gutes geleistet. Ich kann hier heute sagen, alle Bürgermeister sind zufrieden, dass die Feuerwehren das Gemeinschaftsleben in den Dörfern und der Stadt mittragen.“


Ein Lob von den Gemeinden


So manches würde nicht funktionieren, wenn es die Feuerwehr nicht gebe. Dafür stehen viele Beispiele: Eröffnung Schützenhaus Grabow, Unterstützung bei den Dorffesten, oder schnell mal helfen, wenn es eng wird, auch wenn es nicht Aufgaben der Feuerwehren sind. „Und dies danken alle Bürgermeister mit der Unterstützung, ob finanziell oder materiell. Dafür möchte ich auch mal Danke sagen, denn es arbeitet sich auch für unseren Vorstand der Amtswehrführung leichter“, sagt Bernd Rüsch.

Nach den Turbulenzen in der Arbeit des Kreisverbandes im Jahr 2015 soll es zukünftig eine Neuaufteilung im Vorstand geben. Und im März findet die Jahreshauptversammlung in Spornitz statt, die auch Neuwahlen bringen. „Hoffen wir, dass dann eine gute Arbeit im Vordergrund steht“, so Bernd Rüsch.

Im Amt Grabow gab es 2015 viele Höhepunkte bei den Feuerwehren und auch bei der Unterstützung im Dorfleben und in der Stadt. Es wurden einige Stunden bei Sitzungen in der Feuerwehr, auf Amtsebene, in der Jugendfeuerwehr, bei Veranstaltungen der Senioren, bei Auszeichnungen und Übungen geleistet. „Hier ist eine gute Gemeinschaft zu erkennen was auch Spaß haben soll, damit wir unseren Auftrag, allen zu helfen, auch erfüllen“, ergänzt der Amtswehrführer. Aktuell sind 586 Mitglieder in der Amtsfeuerwehr Grabow. 414 Aktive, davon 67 in der Reserveabteilung, 101 Mitglieder in der Ehrenabteilung und 43 in der Jugendfeuerwehr sowie 28 in der Kinderfeuerwehr. „Dies ist ein guter Ist-Zustand, aber es reicht nicht immer aus, wenn es um die Einsatzbereitschaft am Tage geht. Hier gibt es viele Reserven, die wir gemeinsam nutzen sollten, wie zum Beispiel bei Neueinstellung in der Verwaltung. „Oder einfach über Verpflichtungen nachzudenken, wovon ich selber nicht viel halte, weil dieser Bürger dann nur seine Pflicht macht und das soll es dann gewesen sein“, so Bernd Rüsch.


Über Fox 112 sehen, wie die Wehren arbeiten


Fox 112 ist ein gutes Stichwort. Einfaches Verwalten der Feuerwehr und man kann zu jeder Zeit eine Auskunft geben, Amtsverwaltung und auch die Amtswehrführung sehen, wie die Feuerwehren arbeiten. Man habe Übersicht bei den Mitgliedern, deren Ausrüstung, Fahrzeugbestand, Gerätehäuser mit Ausstattung und vieles mehr. „Ja, ich sage immer, man sieht alles, wenn es richtig gepflegt wird. Ein gutes Beispiel ist hier die Feuerwehr Wanzlitz.“

Es bleibt zu hoffen, so Bernd Rüsch, dass ab 2017 alle Feuerwehren des Kreises bei Fox 112 mitmachen und auch die Umstellung der Leitstelle läuft und viele Schnittstellen arbeiten. „In unserem Amt gibt es noch Kleinigkeiten mit der Fox-Arbeit, aber ich weiß, es wollen alle mitmachen. Datenschutzmäßig gibt es keine Probleme mehr, da das neue Brandschutzgesetz jetzt nach sehr langer Entscheidung greift.“

Auch im Jahr 2015 wurden zahlreiche Brandeinsätze und Hilfeleistungen gefahren. Im April gab es eine Bombendrohung am Bahnhof Grabow, einen Traktorbrand in Glaisin, ein Schleppdach im Grabower Kießerdamm brannte, auch zu einem Kellerbrand durch einen Defekt an der E-Anlage in der Lassahner Straße wurde die Feuerwehr gerufen. Fehlalarme gab es leider auch. Hilfe war bei einem Unfall in Brunow gefragt, als ein Pkw auf dem Dach landete. Die Wehren wurden zu einem Wohnungsbrand in Grabow Breitscheidstraße gerufen, ein Postauto an der Tankstelle in Grabow fing Feuer, es gab einen Flächenbrand bei Werle, einen Dachstuhlbrand in Dambeck, einen Brand an der Bahnanlage in Grabow und einen Küchenbrand am Schillerplatz in Grabow, wo Verständigungsschwierigkeiten auftraten. Aber dafür haben jetzt alle Feuerwehren ein Einsatzwörterheft mit verschiedenen Sprachen.

Neben Einsätzen wurden an diesem Abend auch über Ausbildung, Wettkämpfe und die Nachwuchsarbeit gesprochen. Verdiente und aktive Kameraden wurden von der Amtswehrführung für gute Leistungen in 2015 ausgezeichnet.

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