zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 20:30 Uhr

ludwigslust : Vorzeichen haben sich geändert

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

53 Aussteller präsentierten sich auf dem 19. Berufsstartertag in Ludwigslust

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Einen Rekord gab es auf dem 19. Berufsstartertag am Sonnabend in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums: 53 Aussteller, unter anderem aus Wirtschaft, Handwerk, Gastronomie, Verwaltung, aber auch von Hochschulen, Bundeswehr und Polizei sowie aus dem medizinischen Bereich, stellten sich und ihre Arbeit vor. Organisiert wurde dieser Tag traditionell von der AOK und der VR-Bank.

„Wir sind jetzt bereits zum dritten Mal in der Sporthalle des Gymnasiums, mit dem uns eine sehr gute Zusammenarbeit verbindet. Denn unsere Räume in der Schlossstraße, wo der Tag früher stattfand, sind einfach zu klein geworden“, berichtet Heike Zachow, Geschäftsfeldverantwortliche Ludwigslust der VR-Bank. Kein Wunder, stieg doch die Zahl der Aussteller von früher 20 auf jetzt fast das Dreifache.

Für Kerstin Jasmund, Niederlassungsleiterin der AOK in Ludwigslust, ist das eine logische Folge des demografischen Wandels. „Inzwischen macht sich in vielen Unternehmen ein Fachkräftemangel bemerkbar. Firmen, aber auch andere Einrichtungen, müssen sich jetzt sehr aktiv um fachlichen Nachwuchs bemühen. Dafür bietet sich unser gemeinsamer Berufsstartertag an.“

Soll auch heißen, dass sich in gewissem Sinn die Vorzeichen geändert haben. Denn liefen früher künftige Azubis den Firmen für einen Job hinterher, ist es jetzt vielfach entgegengesetzt.

Für AOK und VR-Bank ist es selbstverständlich, den Berufsstartertag gemeinsam zu veranstalten. Kerstin Jasmund erklärt: „Die VR-Bank und wir als AOK sind gewissermaßen zwei unterschiedliche Parteien, die sich zusammengefunden haben. Beide haben wir verschiedene Firmengruppenbereiche, in die wir regelmäßig gehen. Diese unterschiedlichen Bereiche können wir an einem solchen Tag in ihrem Interesse, aber auch im Interesse der Berufsstarter zusammenbringen.“

Dass sich heute nicht nur Unternehmen um neue Fachkräfte bemühen, zeigte am Berufsstartertag auch die Stadtverwaltung Ludwigslust. Sie war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Als SVZ am Stand war, erklärte Henrik Wegner, Wirtschaftsförderer der Stadt Ludwigslust, zwei jungen Frauen gerade die Einsatzmöglichkeiten als Verwaltungsfachangestellte. „Sie können nicht nur in der Stadt, sondern auch im Landkreis oder in einem Ministerium arbeiten. Es gibt da vielfältige Möglichkeiten.“ Klassenlehrerin Katrin Rössler von der „Peter Joseph Lenné-Schule“ Ludwigslust erkundigte sich bei Henrik Wegner nach dem Marketing-Konzept der Stadt. „Wir würden es den Schülern sehr gerne vorstellen“, sagte Katrin Rössler, die auch SPD-Stadtvertreterin in der Lindenstadt ist. Nicht ungewöhnlich für die heutigen Achtklässler. Denn Rösslers Klasse arbeitet sehr eng mit der Verwaltung und der Stadtvertretung zusammen. Bekannt wurden die Schülerinnen und Schüler unter anderem durch ihre Arbeit als „Spielplatzdetektive“ (SVZ berichtete). Sie hatten im Rahmen eines bundesweiten Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung Spielplätze und Freizeitmöglichkeiten in Ludwigslust untersucht und dabei einen Hauptpreis gewonnen.

Für alle, die bereits jetzt auf den nächsten Berufsstartertag warten, hier der Termin: Das 20-jährige Jubiläum wird am 15. Januar 2015 stattfinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen