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Ludwigsluster Tageblatt

26. September 2017 | 05:50 Uhr

ludwigslust : Von Mini-Küche begeistert

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bildungs- und Sozialausschuss schaut sich Umbau in Kita Parkviertel an

Den Mitgliedern des Bildungs- und Sozialausschusses reichen die Tische und Abwäschen gerade einmal bis zu den Knien. Aber für die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Parkviertel“ sind sie perfekt. Die Erwachsenen sind begeistert. Von „Donnerwetter“ bis „Das ist ja süß“ reichen die Reaktionen der Kommunalpolitiker, die ihre jüngste Sitzung in die städtische Kita verlegt hatten. „Die Küche ist wirklich ein Schmuckstück“, sagte Ausschussvorsitzende Katrin Rössler (SPD). „Da möchte man nochmal Kind sein.“

Rund 250 000 Euro hatte die Stadt Ludwigslust investiert, um die alte Kita-Küche abzureißen und im Gegenzug eine Kinderküche und ein Kinderrestaurant entstehen zu lassen. In drei Etappen kommen die Kindergartenkinder im Kinderrestaurant zum Essen zusammen. „Außer den ganz Kleinen schmieren die Mädchen und Jungen ihre Schnitten selbst“, erklärt Kita-Leiterin Corina Kaiser. „Und sie nehmen sich selbstständig Obst und Gemüse.“ Vorbereitet wird alles von den Mitarbeitern des Caterers „iMENSAppetitlich“. Zum Mittag bekommen die Mädchen und Jungen den Hauptgang „serviert“. „Die Kinder sind stolz, dass sie ein Restaurant haben, in dem sie bedient werden.“ Den Salat holen sie sich selbst aus der Kühltheke – mit erfreulichem Effekt. „Seither essen die Kinder viel mehr Salat“, so Corina Kaiser. Ähnliches sei beim Trinken zu beobachten. Die im Restaurant und in jeder Gruppe aufgestellten Wasserspender animieren dazu, einmal öfter zuzugreifen.

In der Kinderküche gleich nebenan befinden sich Kochplatten, Abwäschen und Backofen auf Augenhöhe der Kleinen. „Manch einer ist erstaunt, wenn er zum ersten Mal beim Kochen in den Topf gucken kann“, so die Kita-Leiterin. Und dass man von außen sieht, was im Kühlschrank ist, komme ebenfalls gut an.

In der Kita Parkviertel werden derzeit 196 Kinder betreut. Es gibt sechs Kindergarten- und neun Krippengruppen. Mit den Hortkindern werde offen gearbeitet. Sie haben zwar eine Bezugserzieherin, können aber frei entscheiden, wann sie Hausaufgaben machen, welches Angebot sie nutzen oder ob sie spielen wollen, so Corina Kaiser.

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