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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 21:38 Uhr

Ludwigslust : Von Freiarbeit bis zum Flohmarkt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Lehrer und Schüler mit der Resonanz beim Tag der offenen Tür an der Edith-Stein-Schule zufrieden/ Unterrichtskonzept vorgestellt

von
erstellt am 22.Sep.2014 | 11:39 Uhr

Strahlend schönes Spätsommerwetter lud ein, auf dem Schulhof der katholischen Edith-Stein-Schule über den Flohmarkt zu schlendern und das eine oder andere Schnäppchen zu erwerben, das dort von Schülern und Eltern angeboten wurde. Der Flohmarkt war Teil des Programms am diesjährigen Tag der offenen Tür, der wieder sehr gut besucht war, wie Schulleiterin Marion Löning erfreut feststellen konnte. „Dieser Tag der offenen Tür, an dem sich unsere Schule den Eltern, Großeltern und allen interessierten Gästen öffnet, hat bei uns schon Tradition. Die Besucher können sich unser Haus ansehen, mit Lehrern ins Gespräch kommen, sich über das Konzept unserer pädagogischen Arbeit informieren“, so die Schulleiterin gegenüber SVZ.


Beim Rundgang durchs Haus Fragen beantwortet


In den vergangenen Jahren war die Resonanz sehr gut, und auch dieses Mal können die 13 Lehrer und sieben Erzieherinnen zufrieden sein. Viele interessierte Eltern und Großeltern waren mit Kindern gekommen, um sich über die Schule zu informieren. Sie wurden von Schülern oder Mitarbeitern durch das Haus geführt und bekamen alle Fragen beantwortet, die sie mitgebracht hatten. Da ging es um Unterrichtsvermittlung und um Inhalte, da wurde nach Hortöffnungszeiten gefragt, nach den Kosten für einen Schulbesuch. „Aktuell lernen 150 Schüler an der Edith-Stein-Schule. Wir unterrichten und betreuen auch geistig behinderte Kinder. Die Inklusion läuft gut bei uns, die Kinder, die wir an unserer Schule haben, werden sehr intensiv einbezogen, damit wir ihnen, vom Einzelfall ausgehend, auch gerecht werden“, so Marion Löning.

Besonders gut besucht waren die Klassenräume, in denen Schüler der Schule die Materialien vorstellten, die verwendet werden: Vor allem sind dies Freiarbeitsmaterialien, die dazu einladen, damit eigenständig und selbstlernend zu arbeiten. Einer, der das am Tag der offenen Tür den Besuchern nahe brachte, war Jannis. „Ich habe gezeigt, wie man die Zahl 2132 dreimal addiert, und dabei bestimmte Materialien zu Hilfe nimmt.“

Manch ein Besucher zeigte sich erstaunt, wie sicher die Schüler damit umgehen und das Material ganz nebenbei fachgerecht erklären. „Formen der Freiarbeit wurden von uns vorgestellt, auch Montessori-Pädagogik wurde erklärt, dadurch zeigt sich die andere Art des Herangehens an das Lernen, die wir hier in der Praxis umsetzen“, ergänzte die Schulleiterin.

Auch der Umzug in die neue Schule war an diesem Tag ein Thema. „Wir hoffen, dass mit dem Schulneubau im Frühjahr 2015 begonnen wird. Die Fertigstellung ist für 2016 vorgesehen“, so Marion Löning, die auf die ausführlichen Planungen einging, vor allem energetische Bereiche wie die Installation einer Solaranlage betreffend, die noch einer Genehmigung bedürfen. „Aber wir waren bei der Planung als Schule mit eingebunden, die neuen Klassenräume werden 95 Quadratmeter groß sein. Jetzt haben wir aktuell 50 im größten Raum zur Verfügung.“ Träger der Schule ist die Bernostiftung, eine katholische Stiftung für Schule und Erziehung in MV und Schleswig-Holstein, dort sind auch Fördermittel beantragt, zudem übernimmt die Finanzierung das Erzbistum Hamburg. Die Bausumme für den Schulneubau liegt bei rund sechs Millionen Euro.

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