eldena : Von der Musikschule zum Studium

Katrin Elke bei der Gehörbildung
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Katrin Elke bei der Gehörbildung

Katrin Elke aus Eldena hat ihren Studienplatz in Musikpädagogik gefunden / Drei Jahre lang speziell auf Aufnahmeprüfungen vorbereitet

svz.de von
29. Juni 2016, 07:00 Uhr

Seit drei Jahren bietet die Musikschule „Johann M. Sperger“ das Fach „Studienvorbereitende Ausbildung“ an. Am 2. Juli findet für den nächsten Kurs die Aufnahmeprüfung statt. Katrin Elke aus Eldena ist schon einige Schritte weiter. Auch mit den Fähigkeiten, die sie sich in der Studienvorbereitenden Ausbildung aneignen konnte, hat sie es geschafft einen Studienplatz für Musikpädagogik in Potsdam zu bekommen. SVZ stand sie Rede und Antwort.
Wie sah dein musikalischer Weg bisher aus?
Ich habe mit fünf Jahren begonnen, Blockflöte zu spielen, und bin, obwohl ich noch andere Instrumente erlernt habe, der Blockflöte immer treu geblieben. Das soll auch mein Hauptinstrument beim Studium werden.
Wann war klar, dass du auch beruflich etwas mit Musik machen möchtest?
Als ich ungefähr 15 war, wusste ich, dass ich diese Richtung einschlagen möchte. Ich wollte etwas mit der Blockflöte und Musik machen. Zur Orientierung habe ich ein Praktikum bei einem Flötenbauer absolviert, um mein Instrument besser kennenzulernen und zu sehen, ob ich nicht auch in den handwerklichen Bereich gehen möchte. Später habe ich dann die Aufnahmeprüfung für das Studienvorbereitungsprogramm bestanden und nun drei Jahre lang am Unterricht teilgenommen.
Was wurde in der Studienvorbereitenden Ausbildung gemacht?
Ich habe intensiveren Unterricht in meinem Hauptfach erhalten. Außerdem stand noch das Zweitinstrument mit auf dem Plan, bei mir das Klavier. Und es gab wöchentlich Unterricht in Musiktheorie und Gehörbildung. Der Unterricht ist genau darauf abgestimmt, was der einzelne Schüler lernen muss und möchte. Mit meiner Flötenlehrerin habe ich viel an meiner Technik gearbeitet, aber auch Stücke vortragsreif einstudiert. In der Musiktheorie definiert jede Hochschule ihre eigenen Zugangsvoraussetzungen. Auf die Themen der jeweiligen Hochschule hat mein Theorielehrer den Unterricht abgestimmt.
Wie hast du die drei Jahre in der Studienvorbereitung empfunden?
Sich so intensiv mit der Musik zu beschäftigen, ist sicher eine andere Art der Freizeitgestaltung. Es bedeutet aber nicht nur Stress und Üben, es gibt mir auch eine Menge Freude und bereichert mein Leben. Natürlich gehören auch Disziplin und ein gewisses Übungspensum dazu. Lustig finde ich, wenn Freunde und Bekannte immer wieder erstaunt sind, was man alles aus einer Blockflöte rausholen kann.

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