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Ludwigsluster Tageblatt

22. Oktober 2017 | 21:09 Uhr

Kummer : Von der Kreide zum Smart-Board

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Grundschule Kummer feiert 25 Jahre Eigenständigkeit mit Tag der offenen Tür. Bürgermeister Mach: „Schule ist Vorreiter bei der Digitalisierung“

von
erstellt am 18.Jul.2016 | 06:38 Uhr

Wenn jemand aus Kummers Grundschulgeschichte erzählen kann, dann ist es Ruth Langner. Die Warlowerin war schon 1991 Schulleiterin. Damals wechselte die Regionalschule von Kummer nach Picher, und Kummer war fortan eigenständiger Grundschulstandort. 25 Jahre danach soll das gefeiert werden - mit einem Tag der offenen Tür und einer Feststunde für Freunde, Partner, ehemalige Kollegen und die Bürgermeister. „Gefeiert haben wir schon immer gern“, sagt Ruth Langner in ihrer Festansprache am Sonnabend. Auf der Leinwand hinter ihr wechseln sich dazu Fotos von Apfel-, Sport- und Lichterfesten, Weihnachtsgalas und dem Eiertrudeln ab. Die Schulleiterin erzählt von der alten Zeit im Backsteinhaus an der B5: „Das Haus hatte Flair. Aber es war so eng, dass kein Platz fürs Lehrerzimmer blieb.“

Nach dem Umzug 2007 in die Schulstraße verbesserten sich nicht nur die räumlichen Bedingungen - auch Unterrichtsformen und -mittel änderten sich. Mehr Gruppenarbeit statt Frontalunterricht. Mehr Freiraum für selbstständige Lernarbeit. Statt Tafeln benutzen die Kolleginnen Smart-Boards, integrieren das Internet, Lehrfilme und interaktive Lernprogramme in den Unterricht. Bürgermeister Reinhard Mach sieht Kummer in einer „Vorreiterrolle bei der Digitalisierung des Unterrichts in Ludwigslust“. „Ich kann verstehen, dass Sie im Vertrag zur Eingemeindung auf den Erhalt ihrer Schule bestanden haben.“

Das Arbeiten in Kummer sei ihr immer eine große Freude gewesen, sagt Ruth Langner. „Man muss nur früh durch das Schultor treten, und schon geht einem das Herz auf.“ Kürzer treten wird sie dennoch: Ab nächstem Schuljahr gibt sie den Schulleiterposten an ihre Kollegin Katrin Demuth ab. „Wir sind ein starkes Team, da fällt mir das Loslassen nicht schwer“, sagt sie. Als Lehrerin aber wird sie noch lange arbeiten. „Davon kann mich nichts abhalten. Auch kein Lottogewinn.“

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