Ludwigslust : Vom Wohnzimmer auf die Bühne

Daniel Evert (vorne), Marko Neumann (l.) und Hendrik Evert in ihrem Proberaum.
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Daniel Evert (vorne), Marko Neumann (l.) und Hendrik Evert in ihrem Proberaum.

Ludwigsluster Familienband „Cosmic Cage“ präsentiert nach knapp acht Jahren Bandgeschichte ihr erstes Album

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04. April 2017, 11:03 Uhr

Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Mikrofon, Verstärker und Notenständer – was man bei vielen Bands im Proberaum vermuten würde, spielt sich bei der Band „Cosmic Cage“ mitten im Wohnzimmer zwischen Fernseher und Anbauwand ab. Die Ludwigsluster Band, die atmosphärischen Rock spielt, wurde 2009 gegründet und präsentiert am Wochenende zum ersten Mal ihr Debütalbum.

Als Marko Neumann und seine Neffen Hendrik und Lukas Evert im Oktober 2009 anfingen, gemeinsam Musik zu machen, hätte sich keiner von ihnen träumen lassen, wie weit sie einmal kommen würden. „Es hat alles ganz klein angefangen. Ich fand die Idee der Jungs, gemeinsam Musik zu machen, super, da ich früher schon einmal in einer Rockband gespielt habe“, erklärt Marko Neumann, der Gitarre spielt. Als sie merkten, wie gut sie miteinander harmonierten, verpflichteten sie auch noch Daniel Evert, Vater von Hendrik und Lukas, als Bassisten und Fynn Neumann, Sohn von Marko, als Keyboarder. „Eine richtige Familienband eben. Manchmal nenne ich uns aus Spaß die norddeutsche Kelly Family“, erklärt Daniel Evert schmunzelnd. Auch Sängerin Hsin-Han Chang, die an der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ Pop und klassischen Gesang unterrichtet, ist seit 2013 voll in die Band integriert und wie eine Schwester, bestätigen die Männer.

Nach etwa sechs Jahren gemeinsamen Probens, immer freitagabends im Wohnzimmer der Familie Evert, erfüllte sich Anfang 2015 der größte Traum der Band. „Wir gingen ins Studio und nahmen unser erstes Album auf“, so Marko Neumann. Die Songs ihres Debütalbums „Damaged Gravity“ (beschädigte Schwerkraft) nahmen die sechs Musiker im „Hell Sounds“ Tonstudio von Ronny Nolpa in Neu Brenz auf. „Es war eine sehr produktive Zusammenarbeit und er hat uns mit seiner Erfahrung sehr beim Einspielen und Produzieren geholfen“, erklärt Daniel Evert. Knapp zwei Jahre später, im September 2016, hielten sie dann ihr Debütalbum endlich in den Händen. Die CD hat die Band privat finanziert und auch die Organisation der Internetseite erfolgt stets in Eigenregie.

Von der anfänglichen Idee, Zeit mit den Kindern zu verbringen, wurde ein richtiges Familienprojekt. „Dass wir mal ein Album aufnehmen würden und das vor vielen Leuten präsentieren dürfen, hätten wir nie geahnt“, so Marko Neumann. „Und wir wollten den Jungs natürlich auch zeigen, was entstehen kann, wenn man sich richtig reinhängt“, fügt Daniel Evert hinzu. Zu diesem Erfolg hat auch seine Frau beigetragen. „Sie erduldet uns jede Woche hier, gibt uns alle Freiheiten und versorgt uns.“

Wer am Sonnabend bei der Record-Release-Party in der Nähe von Ludwigslust dabei sein möchte, oder an dem Debütalbum „Damaged Gravity“ interessiert ist, kann sich über die Internetseite www.cosmic-cage.de direkt an die Band wenden.

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