ludwigslust / neustadt-glewe : Vom „Mondraben“ begeistert

Barbara Wendlandt kommt gern als Vorlesepatin ins „Kinderland“ Neustadt-Glewe/ Neue Mitstreiter gesucht / Veranstaltung am 6. November

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03. November 2014, 07:00 Uhr

Aufmerksam lauschen die Kleinen in der Kita „Kinderland“ Neustadt-Glewe in der Leseecke ihres Raumes Oma Barbara. Sie erzählt den Vorschulkindern die Geschichte „Der kleine Mondrabe“. „Oma Barbara“ wie die Kinder liebevoll zu ihr sagen, ist eigentlich Barbara Wendlandt und ist als Lesepatin schon seit geraumer Zeit ein gern gesehener Gast in der Kita. „Im Grunde genommen bin ich bereits seit zwei Jahren dabei. Ich lese jede Woche vor Kindern in der Kita ,Kinderland’ in Neustadt-Glewe. Das macht mir viel Spaß und es ist schön zu sehen, wie die Kinder sich freuen und uns Erwachsenen etwas zurückgeben“, war von Barbara Wendlandt im Gespräch mit der SVZ zu erfahren.

„Aktuell gehören rund 15 Leute zu unserer Gruppe von Lesepaten und ich hoffe, dass da noch ein paar dazukommen“, so die 63-Jährige, die an dieser Stelle auch noch einmal an eine Veranstaltung in dieser Woche erinnern möchte. Zu einer Fortbildung für Lesepaten (Tagesseminar) wird für den 6. November in der Zeit von 10 bis 15 Uhr ins Mehrgenerationenhaus des Zebef Ludwigslust eingeladen. „Musiktheaterpädagogin Iris Winkler gibt Anregungen, wie man günstige Bedingungen für das Vorlesen schafft. Das geschieht in verschiedenen Übungen. Anmeldungen dafür nehme ich unter Telefon 038757-23978 entgegen“, ergänzt Barbara Wendlandt, die in Neustadt-Glewe zu Hause ist. „Wir hoffen, mit dieser Veranstaltung noch weitere Mitstreiter gewinnen zu können.“ Sie würde sich schon freuen, wenn es noch mehr Vorlesepaten gäbe. „Es ist so, dass wir Kooperationspartner der Stiftung Lesen sind und im Zebef die Vorleseclub-Materialien für die Vorlesepaten bereitgestellt werden“, so Barbara Wendlandt.

Die jung gebliebene Seniorin gehört zu den Vorlesepaten, die in der Region im Einsatz sind und aus dem Hilfsprojekt für junge Familien „Oma Hurtig“ unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses hervorgegangen sind.

Bücher und Geschichten öffnen Kindern die Türen in faszinierende Welten und eignen sich wunderbar für spielerische Sprach- und Leseförderung. „Kinder brauchen Bücher, und sie brauchen Erwachsene, die ihnen Bücher vorlesen oder Geschichten erzählen und dabei ihre eigene Lesebegeisterung weitergeben“, so Barbara Wendlandt. Diese Rolle können ehrenamtliche Lesepaten bei Vorlesestunden zum Beispiel in Schulen, Kitas oder Bibliotheken übernehmen.

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