5. Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye in Ludwigslust : Viele Oldtimer erobern die Stadt

<fettakgl>Zu den HBK-Ralleyteilnehmern </fettakgl>gehören auch immer zahlreiche Prominente. In diesem Jahr unter anderen Gottschalk und Witt.
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Zu den HBK-Ralleyteilnehmern gehören auch immer zahlreiche Prominente. In diesem Jahr unter anderen Gottschalk und Witt.

Thomas Gottschalk und Kati Witt gehören zu den prominenten Teilnehmern der diesjährigen Rallye Hamburg-Berlin-Klassik, die während ihrer fünften Auflage am 20. September zum ersten Mal auch in Ludwigslust Station macht.

svz.de von
30. Juli 2012, 06:43 Uhr

Ludwigslust | Thomas Gottschalk und Kati Witt gehören zu den prominenten Teilnehmern der diesjährigen Rallye Hamburg-Berlin-Klassik, die während ihrer fünften Auflage am frühen Abend des 20. September zum ersten Mal auch in Ludwigslust Station macht - und zwar auf dem Platz vor dem wunderschönen Ludwigsluster Barockschloss. Herzog Friedrich Franz der I. wird dann von seinem Denkmalssockel auf eine Vielzahl von Autos blicken, die frühestens vor 30 Jahren gebaut und zugelassen wurden. Die Oldtimer-Altersgrenze liegt also im Jahre 1989.

Älteste Fahrzeuge aus den 20er Jahren

Die ältesten Fahrzeuge der rund 180 Oldtimer, die in knapp acht Wochen auf dem Schlossplatz vorfahren werden, stammen aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Unter den "Vorkriegswagen" werden sich auch wieder alte Bentleys und alte Mercedes finden.

Wie Rallyeleiter Helge E. Jost gestern in einem Vorbereitungsgespräch gegenüber SVZ erklärte, starten die jeweils mit zwei Fahren besetzten Autos am Donnerstag, dem 20. Juli , ab 14 Uhr, in Hamburg zu ihrer 1. Etappe und werden etwa ab 17.15 Uhr auf dem Ludwigsluster Schlossplatz eintreffen.

Und wer am frühesten kommt, der fährt auch wieder als erster. Das erste Fahrzeug geht um 18.15 Uhr auf die 2. Etappe, die vom Ludwigsluster Schloss zum Land Fleesensee führt. Die letzten Oldtimer werden gegen 19 Uhr in Ludwigslust eintreffen, die letzten Starter gehen spätestens gegen 20 Uhr auf die Weiterreise. Für Schaulustige bedeutet dieser Zeitplan, dass zwischen 17.15 und 19.45 Uhr immer etwa 90 bis 100 Fahrzeuge auf dem Platz sein werden - zum Ansehen, Anfassen und Bewundern.

Wie Rallyeleiter Helge E. Jost weiter erläuterte, haben die Teilnehmer während der dreitägigen Tour insgesamt sechs Etappen und rund 750 Kilometer zurückzulegen. "Wir legen Wert darauf", so Jost weiter, "jedes Jahr eine andere Strecke zu fahren. Wir sind schon mal über Schwerin und über die Ostseeküste gekommen, wir sind sogar schon mal über Wolfsburg gefahren."

Nach Aussage von Rallyeteilnehmern mache den besonderen Reiz von Hamburg-Berlin-Klassik aus, dass sie die beiden Metropolen Hamburg und Berlin miteinander verbinde und zwischendurch auf Nebenstrecken durch sehr reizvolle Landschaft führe. Nicht umsonst sei von den schönsten Routen durch den Norden die Rede. "Nachdem man die Metropole Hamburg verlassen hat, taucht man in wunderbares Grün ein, und dann ist man plötzlich mit einem Paukenschlag wieder in einer Metropole - in Berlin", schwärmt Jost.

Aber natürlich wäre die Rallye Hamburg-Berlin-Klassik keine Rallye, wenn es auf den sechs Etappen nicht auch um Wertungen, Platzierungen und Sieger ginge. "Wir starten in Hamburg und fahren eine vordefinierte Strecke nach einem Routebook ab", erläutert Patrick Bott, der sportliche Leiter. Zwischendurch gebe es Wertungsprüfungen, wo gewisse Entfernungen in einer vorgegebenen Zeit zu fahren sind - und zwar auf die Hundertstelsekunde genau." Wer diese Zeit am genauesten einhalte, der sei am Ende in Berlin ganz weit vorn, so Bott. Bei der Hamburg-Berlin-Klassik geht es also gar nicht so sehr um Geschwindigkeit, sondern eher um Gleichmäßigkeit und Genauigkeit.

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