Vielank : Vielanker Vorhaben vorgestellt

Die Wettbewerbs-Jury machte auch im Waldbad Alt Jabel Station.
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Die Wettbewerbs-Jury machte auch im Waldbad Alt Jabel Station.

Wettbewerbskommission „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden“ traf sich gestern zur Begehung in der Gemeinde

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18. Juni 2015, 11:56 Uhr

Gut gelaunt traf sich die Wettbewerbskommission „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden“ zu früher Stunde am „Schmuckstück“ im Ortsteil Tewswoos, wie es Vielanks Bürgermeisterin Christel Drewes ausdrückte. Damit meinte sie die neue Kita „Zwergenland“ unter DRK-Trägerschaft, in der aktuell 54 Kinder in Krippe, Kindertagesstätte und Hort betreut werden, wie es Kita-Leiterin Ulrike Gregorz ergänzte. „Die Einrichtung ist sehr gut ausgelastet. Wenn sich bei den Muttis ein Baby ankündigt, wird in der Kita sofort nach einem Platz nachgefragt“, schmunzelt Christel Drewes. Die Kleinen aus dem „Zwergenland“ machten schon große Augen, als sie die vielen Besucher gestern Morgen in ihrer Kita sahen. Und zwei kesse Mädchen hatten auch gleich eine besondere Überraschung parat, als sie den Gästen spontan zwei Gedichte vortrugen, wofür die beiden Mädchen viel Beifall bekamen. Und der Landrat hatte auch eine Tüte an Naschereien mitgebracht, die dann nach dem gesunden Frühstück an die Kinder verteilt wurden.

Die neben der neuen Kita stehende Sporthalle trägt mit ihrer grauen Fassade zwar noch den Charme aus DDR-Zeiten, wird aber von vielen Vereinen und Verbänden rege genutzt. „Hier ist fast jeden Tag etwas los, wird Sport getrieben, angefangen bei den Kleinsten aus der Kita bis hin zu den Senioren“, sagte Christel Drewes. Mitglieder der Frauensportgruppe, Line Dancer und Vereinssportler aus den Ortsteilen der Gemeinde nutzen die Halle intensiv. „Hier haben wir den Jugendlichen über die Gemeinde auch einen Raum zur Verfügung gestellt, den sie gemietet haben. Und sie halten auch die Räumlichkeiten selbst in Ordnung“, so Iris Weber, die Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Dömitz-Malliß beim Rundgang durch die Sportstätte. Weitere Stationen der Rundfahrt durch die Gemeinde waren Alt und Neu Jabel, die Bürgermeisterin berichtete über anstehende Baumaßnahmen, über Aufträge der Wemag zum Verlegen von Stromkabeln in Alt Jabel und über den Betrieb von Solarfeldern in Tewswoos und über die Inbetriebnahme von Biogasanlagen in Neu Jabel und Vielank. In diesem Zusammenhang kam auch der Straßenbau zur Sprache, für den bislang kein Geld da wäre. Aber vielleicht, so die Bürgermeisterin, ließen sich über Fördertöpfe derartige Vorhaben in Gang bringen.

Dann machte die Kommission Halt bei Sylvia Lemke am Dorfplatz 9a in Hohenwoos, wo die Gäste einen Blick in die neben dem Wohnhaus stehende Scheune werfen konnten.


Eine Scheune voller prämierter Erntekronen


„Hier bewahren wir unsere Erntekronen auf“, so Sylvia Lemke, die stolz darauf ist, dass beim Binden der Erntekronen das ganze Dorf mitmacht und für die gelungenen Exemplare so mancher 1. Preis heraussprang.

Auf dem Töpferhof Döscher erläuterte Hans-Heinrich Döscher das Angebotsspektrum von der Landwirtschaft über Töpferei bis hin zum Tourismus. In geselliger Runde bei selbst gebackenem Kuchen erfuhren die Gäste viel Wissenswertes und Interessantes.

Weitere Station war das Waldbad Alt Jabel mit der über das Leader-Programm finanzierten Wasserrutsche „Grüne Mamba“ als Attraktion. Hier im Waldbad fehlt leider der Sprungturm, der keinen Tüv mehr bekam und deshalb abmontiert wurde. „Wir planen mit der Gemeinde einen 1-Meter- und einen 3-Meter-Sprungturm zu bauen. Aber der Kostenvoranschlag liegt schon mal bei 100  000 Euro, allein mit Spenden ist das nicht zu finanzieren“, lässt sich dazu Iris Weber vernehmen. „Wir versuchen das Projekt über mehrere Fördertöpfe zu verwirklichen, hoffen auf Unterstützung durch Sparkasse und Landkreis und wollen auch Gelder über das Programm Land(auf)Schwung beantragen“, ergänzt Iris Weber, die hinzufügt, dass es auch ein Spendenkonto beim Amt gibt. Für das über 60 Jahre alte Waldbad Alt Jabel und seine Gäste wäre das eine prima Sache, wenn bald wieder der Sprung ins kühle Nass von neuen Plattformen erfolgen könnte.

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