Discounter in Dömitz und Grabow : Viel Glas, viel Licht, viel Platz

Die Bodenplatte ist fertig, jetzt mauern die Männer von der Morgenstern Bauausführung GmbH Spornitz die Wände.
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Die Bodenplatte ist fertig, jetzt mauern die Männer von der Morgenstern Bauausführung GmbH Spornitz die Wände.

Penny baut derzeit in Dömitz und Grabow neue Märkte. Verkaufsflächen und Angebotsvielfalt werden größer

svz.de von
14. September 2017, 21:00 Uhr

Breite Gänge, niedrigere Regale, ein heller, klimatisierter Verkaufsraum – die Kunden des Dömitzer Penny-Marktes können sich auf ein neues Einkaufsgefühl freuen. Wenige Schritte neben dem alten Markt wächst derzeit das neue Gebäude in die Höhe. Die Bodenplatte ist fertig, die ersten Mauern stehen, auch an den Außenanlagen wird bereits gearbeitet. „Wir hoffen, dass wir zu Ostern 2018 den neuen Markt eröffnen können“, sagt Michael Wodtke, Expansionsleiter der Penny Markt GmbH im Norden. Eigentlich hatte man schon ein bisschen weiter sein wollen. Doch weil sich der Untergrund als nicht tragfähig genug erwies, sei eine spezielle Gründung erforderlich gewesen.

Mit 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche wird der neue Penny-Markt doppelt so groß wie der bisherige. Ein Bebauungsplan, der extra erstellt worden war, macht großflächigen Einzelhandel an dieser Stelle möglich. „Wenn wir die Möglichkeit haben, größer zu bauen, dann machen wir das gern, um den Kunden noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre bieten zu können“, so Michael Wodtke.

Der Dömitzer Penny-Markt wird dem Ludwigsluster ähneln, der im vergangenen Jahr eröffnet worden war. So ist auch in der Elbestadt ein zweigeschossiger, kubischer Eingangsbereich mit einer Fassade aus Aluminium, Glas und Holz geplant. Gebaut wird nach aktuellen energetischen Maßstäben. „Wir werden ohne fossile Brennstoffe auskommen“, erklärt Michael Wodtke. „Wir nutzen die Abluft der Kälteanlagen zum Heizen.“ Und im Sommer werden die Räume klimatisiert. Ebenso neu: Es wird künftig eine Kundentoilette geben. Zusammen mit den breiteren Gängen und den niedrigeren Regalen will Penny so auch auf die Bedürfnisse der älteren Kunden eingehen. Den geplanten Backshop wird die Bäckerei Grünberg betreiben. Insgesamt rund drei Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau.

Viel länger als die Dömitzer müssen auch die Grabower nicht auf ihren neuen Penny-Markt warten. Nach Abriss des Autohauses an der Ludwigsluster Chaussee und den Gründungsarbeiten soll laut Michael Wodtke in der kommenden Woche der Hochbau beginnen. „Der Fertigstellungstermin hängt vom Wetter und vom Winter ab. Ich denke, dass es im Mai oder Juni 2018 soweit ist.“

Mit dem neuen Markt verlässt Penny den angestammten Platz in der Binnung. „Die Verkaufsfläche ist dort mit knapp 600 Quadratmetern zu klein“, erklärt Michael Wodtke. „Zudem herrscht in diesem Teil der Stadt ein massiver Wettbewerb, während es nördlich der Elde kaum Einkaufsmöglichkeiten gibt.“ Man verspreche sich vom neuen Standort einen höheren Umsatz, was wiederum zu einer größeren Mitarbeiterzahl führen könnte. Den Backshop übernimmt die Bäckerei Sohst. Ein Fleischer werde nicht mit einziehen.

In seiner äußeren Gestalt wird auch der Grabower Markt dem Ludwigsluster ähneln. Auch die Gestaltung des Verkaufsraumes, der rund 800 Quadratmeter Fläche haben wird, und die technische Ausstattung entsprechen denen der anderen neuen Märkte. Rund drei Millionen Euro investiert die Penny Markt GmbH in Grabow.

Für die frei werdenden Immobilien in Grabow und Dömitz, in denen Penny Mieter ist, gibt es nach Aussage von Michael Wodtke bereits Interessenten.

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