Malliss : Viel angeschoben, aber noch nicht fertig

Hausärzte, Schulstandort, Investitionen – Volker Sielaff will wieder Bürgermeister von Malliß werden

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05. Februar 2019, 12:41 Uhr

„Wir haben in Malliß viele Projekte angeschoben und viel für die Interessen unserer Einwohner gekämpft. Aber wir sind noch nicht fertig und deshalb möchte ich wieder Bürgermeister werden.“ Volker Sielaff (Die Linke) ist fest entschlossen. Fünf Jahre im Amt des Bürgermeisters reichen ihm noch nicht. Deshalb lässt sich der 55-Jährige zur Kommunalwahl am 26. Mai erneut aufstellen.

Volker Sielaff hat ein Ziel. „Ich will in Malliß zum Arzt gehen können. Das ist aktuell unser größtes Projekt, schon alleine deshalb will ich wieder Bürgermeister werden.“ Das geplante Medizinische Versorgungszentrum (wir berichteten), aber auch Malliß als Schulstandort zu erhalten sind für Volker Sielaff wichtige Gründe, noch weiter im Amt zu bleiben. „Außerdem wollen wir junge Leute für unsere Gemeinde begeistern, die hier wohnen und eine Familie gründen wollen.“

Und nicht nur Volker Sielaff, auch die gesamte Gemeindevertretung lässt sich erneut zur Wahl aufstellen. „Wir sind ein gutes Team, bei uns gibt es kein Parteigerangel. Wenn wir Ideen haben, setzen wir gemeinsam alles daran, diese schnell umzusetzen.“ Besonders stolz ist Volker Sielaff darauf, dass Malliß nach vielen Jahren endlich aus der Haushaltskonsolidierung raus ist. „Wir mussten viel sparen, darunter mussten auch die Bürger leiden. Aber unsere Sparmaßnahmen waren erfolgreich und jetzt haben wir endlich wieder ein paar finanzielle Mittel, um in unsere Gemeinde zu investieren.“ Die Regionale Schule mit Grundschule, deren Träger die Gemeinde ist, stehe auf dieser Liste ganz oben.

Bis jetzt hat Volker Sielaff, der den Campingplatz in Malliß leitet, noch nicht gehört, ob er einen Gegenkandidaten im Rennen um das Bürgermeisteramt hat. „Ich bin zuversichtlich, dass die Mallisser mich wieder zu ihrem Bürgermeister wählen würden. Ich hoffe, dass ich noch nicht alle mit den Sparmaßnahmen verärgert habe.“ Nach fünf Jahren im Amt – davor war Volker Sielaff auch schon als stellvertretender Bürgermeister tätig – wäre die Enttäuschung über eine Wahlniederlage groß.

Für Volker Sielaff gibt es viele Gründe, in seiner Gemeinde wieder Bürgermeister zu werden. „Und es lohnt sich einfach, weiterzukämpfen.“

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