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Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 22:30 Uhr

ludwigslust : Verstöße gleich reihenweise

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Videowagen-Besatzung der Autobahnpolizei überführte am Mittwoch mehrere Verkehrssünder

von
erstellt am 13.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Sie alle ahnten nicht, dass hinter ihnen die Polizei fuhr. Eine Besatzung des Videowagens des Autobahnverkehrspolizeireviers Stolpe hat am Mittwochvormittag bei einer dreistündigen Kontrolle auf der B 321 und auf der A 24 mehrere Verkehrsverstöße aufgedeckt.

Wie Polizeisprecher Klaus Wiechmann von der zuständigen Polizeiinspektion Ludwigslust am Mittag informierte, überholte ein Pkw an einer Ampelkreuzung trotz Überholverbots und Sperrlinien einen Lastwagen.

Der 32-jährige Autofahrer muss deswegen nun mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro rechnen. Kurze Zeit später zog die Videowagenbesatzung einen Motorradfahrer aus dem Verkehr, der zwischen Warsow und Bandenitz in einer Tempo-70- Zone mit 105 km / h gemessen wurde. Ihm droht nun ein Bußgeld von 120 Euro.

Offenbar nehmen einige Autofahrer auch das Handyverbot am Steuer nicht ernst. Das kommt jetzt einem Mann teuer zu stehen, der während der fahrt mit seinem Handy in Warsow telefonierte: Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg drohen.

Auf der Autobahn bei Bandenitz überschritt ein Kleintransporter mit Anhänger die zulässige Geschwindigkeit von 80 km / h deutlich. Der Videowagen protokollierte bei diesem Fahrzeuggespann eine Geschwindigkeit von 114 km / h. Der Fahrer, der überdies ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefonierte, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einem Punkt rechnen.

Wegen eines zu geringen Sicherheitsabstandes muss sich eine Autofahrerin verantworten, die auf der A 24 bei Bandenitz deutlich zu dicht auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren war. Ihr drohen 140 Euro Bußgeld und ein Punkt.

Polizeisprecher Klaus Wiechmann: „Bei solchen Kontrollen geht es darum, schwere Verstöße sowie Verkehrsstraftaten aufzudecken. Dazu gehören Drängeln / Nötigung, Verkehrsgefährdung und Raserei. Die Besatzung des Videowagens trägt so dazu bei, unsere Straßen ein Stück weit sicherer zu machen.“

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