Brutaler Überfall : Verbrechensopfer halbes Jahr nach der Tat gestorben

In diesem Bereich der Schlossstraße, unweit der Schlossbrücke, wurde der Mann gefunden.
In diesem Bereich der Schlossstraße, unweit der Schlossbrücke, wurde der Mann gefunden.

36-Jähriger wurde von zwei Jugendlichen niedergeschlagen und ihm seine Geldbörse geraubt.Offen ist noch, ob das Opfer an den Folgen der Tat gestorben ist.

svz.de von
14. Juli 2014, 20:56 Uhr

Ein halbes Jahr nach einem brutalen Raubüberfall auf einen 36-jährigen Mann in Ludwigslust ist das Opfer jetzt gestorben. Das bestätigten gestern Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Mann war in der Nacht zum 19. Januar vor seiner Haustür in der historischen Innenstadt überfallen und dabei am Kopf verletzt worden. Zwei 18 und 19 Jahre alte Männer wurden als Tatverdächtige ermittelt.

Der 18-Jährige sitzt seit März deshalb in Untersuchungshaft. Die beiden sollen den 36-Jährigen niedergeschlagen und ihm seine Geldbörse geraubt haben.Offen ist noch, ob das Opfer an den Folgen der Tat gestorben ist. Rechtsmediziner untersuchen den Leichnam. Das Ergebnis werde in zwei bis drei Wochen vorliegen.

Der Mann konnte am Tag nach der Tat seinen Angehörigen noch erzählen, dass er überfallen worden war. Dann verschlechterte sich sein Zustand rapide und er wurde ins Krankenhaus gebracht. Das hat er bis zu seinem Tod am 8. Juli nicht mehr verlassen. Die Familie stellte in ihrer Todesanzeige einen Zusammenhang zwischen dem Überfall und dem Tod des Mannes her. Er sei an den Folgen eines schweren Gewaltverbrechens gestorben, hieß es dort.Gegen beide Tatverdächtige ist bereits Anklage wegen Raubes und schwerer Körperverletzung erhoben worden. Sollte sich herausstellen, dass das Opfer an den Verletzungen starb, die es bei dem Überfall erlitten hatte, könnte der Tatvorwurf in Raub mit Todesfolge geändert werden.

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