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fresenbrügge/Hohenwoos/Karstädt/Neustadt-Glewe : Vatertag: Besinnlich, ausgelassen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Tausende aus der Ludwigsluster Region zog es zu Gottesdiensten und Ausflugslokalitäten im Grünen

von
erstellt am 15.Mai.2015 | 07:00 Uhr

Wissen Sie, was der gestrige Feiertag Christi Himmelfahrt für eine Bedeutung hat? Pastor Christoph Tuttas aus Alt-Jabel hat es am Donnerstag erklärt. Er nutzte dazu den Ökumenischen Gottesdienst auf dem Töpferhof Hohenwoos. Der Tag zeigt das Ende jener vierzig Tage nach Ostern an, in denen Jesus Christus sich seinen Jüngern noch zeigte, bevor er endgültig in den Himmel auffuhr. So beschreibt es die Bibel.

Pastorin Silke Draeger aus Neustadt-Glewe feierte gestern gemeinsam mit dem Spornitzer Pastor auf dem Friedhof in Steinbeck einen Gottesdienst. Seit einigen Jahren organisieren die Neustadt-Glewe und Spornitzer das an diesem Feiertag unter freiem Himmel in dem Spornitzer Ortsteil. Es gäbe eine gute Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, sagt Pastorin Silke Draeger.


Fahrradkolonnen auf dem Weg ins Grüne


Viele Menschen zieht es am Vater- oder Herrentag ins Grüne. So waren auch gestern ab spätem Vormittag ganze Fahrradkolonnen unterwegs zu den Ausflugszielen. Kutschen und Treckeranhänger ebenfalls. Ab 9.30 Uhr bereits lud „Super-feier.de“ an das Eldeufer in Fresenbrügge ein. Da war noch nicht viel los. Der Erbseneintopf der Grabower Feuerwehr wurde in der Gulaschkanone bereits angerührt. „In ein, zwei Stunden steppt hier der Bär.“ Veranstalter Rocco Schmuhl strahlte grenzenlosen Optimismus aus. Er behielt Recht. Schmuhl kennt die Grabower. Gegen Mittag bahnte er sich einen Weg durch die Menge – Bratwurstpakete unter dem Arm, Schweißperlen auf der Stirn. „Das sieht schon anders aus, oder?“ Sprach’s und lachte übers ganze Gesicht. 400 Leute mögen da schon auf dem idyllischen Platz gewesen sein. Unter den Ausflugsradlern war auch Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg. Er bestätigt, was er als Einheimischer Jahr für Jahr erlebt. Die Grabower zieht es hierher an die Elde.


Spontantanz zur Grabower Blasmusik


Ein paar Kilometer weiter in Karstädt ging es ebenfalls beschwingt zu. Die Grabower Blasmusik heizte ein, und einige Gäste funktionierten den Platz vor der Gaststätte „Zur Quelle“ spontan zur Tanzfläche um.

Orchestermitglied Franz Schreiber war begeistert von der Resonanz des Publikums. „Es hat sich gelohnt, dass wir so intensiv die Werbetrommel gerührt haben“, freute er sich.

Es herrschte überall ausgelassene Stimmung, besonders natürlich beim „starken Geschlecht“, das gestern im Mittelpunkt stand. Wie sagte Pastor Tuttas auf dem Töpferhof? „Gebe Gott, dass alle ,frei laufenden‘ Männer wieder heil nach Hause finden.“ Die meisten haben es auch in diesem Jahr geschafft.

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