ludwigslust : Update fürs Kommunikationsnetz

Unternehmer aus dem Bereich Ludwigslust und Hagenow waren in die Sparkasse in der Lindenstadt gekommen.
Foto:
Unternehmer aus dem Bereich Ludwigslust und Hagenow waren in die Sparkasse in der Lindenstadt gekommen.

Breitbandversorgung der Region war bestimmendes Thema beim Wirtschaftsfrühstück des Unternehmerverbandes in Ludwigslust

von
23. März 2016, 21:00 Uhr

Sie wollen Türöffner für die Unternehmer sein, ihre Interessen zu wahren. Und auch Mittler zu den Kommunen. Der Unternehmerverband Westmecklenburg hat bereits enge Beziehungen zu Ludwigslust, Grabow, Neustadt-Glewe und Lübtheen, hat jetzt auch Kontakte zu Wittenburg aufgenommen. An den Anspruch erinnerte Wolfgang-Reiner Hildesheim, Präsident des Unternehmerverbandes, beim gestrigen Wirtschaftsfrühstück in der Ludwigsluster Filiale der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Und genau diesem Motto war die Tagesordnung angepasst. Es ging zum Einen um die Vermarktung der interkommunalen Gewerbegebiete im Bereich Neustadt-Glewe/Brenz und zwischen Ludwigslust und Grabow in Nähe der A 14.

Viel mehr bewegt die Wirtschaft aber momentan der zweite Themenschwerpunkt. Der Breitbandausbau steht in den nächsten Jahren im Fokus. Ein Thema, dem sich zum Beispiel beim Ausbau des Glasfasernetzes auch die Kommunen stellen müssen. Sie sind nach aktuellem Stand mit zehn Prozent der Kosten dabei.

Während das Nahziel bis 2018 die Schaffung von Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 MBit für die Allgemeinheit und 100 MBit für Gewerbegebiete vorsieht, sind nicht wenige Unternehmer bereits wesentlich weiter und benötigen bereits jetzt ein Gigabyte oder sogar mehr.

Die Botschaft an die Firmenchefs war eindeutig. Als Unternehmer aktiv werden und sich selbst um einen zukunftsfähigen Datenaustausch zu kümmern. „Jeder muss für sich entscheiden, welche Kommunikationsausstattung er in den nächsten zehn Jahren benötigt“, unterstrich zum Beispiel der Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach. Die Stadt ist gemeinsam mit dem Unternehmerverband sowie dem Handels- und Gewerbeverein Ludwigslust und Umgebung Ausrichter des Wirtschaftsfrühstücks.

Mit Interesse verfolgten die Gäste, was Rüdiger Falk, erst seit kurzem Breitbandmanager beim Landkreis, ihnen zu sagen hatte. In den Genuss von Fördermitteln des Bundes beim Ausbau zu kommen, ist eine Option, für die laut Falk die Voraussetzungen geschaffen sind. „Falls wir nicht in den Genuss der Bundesförderung kommen, müssen wir uns Alternativen überlegen“, so Falk. Als Partner immer wieder im Gespräch – die Stadtwerke als künftiger Anbieter eines Breitbandnetzes. Eine Entwicklung, der auch Wulf-Peter Bosecke als Geschäftsführer der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow aufgeschlossen gegenüber steht, wenn denn die nicht ganz einfachen Voraussetzungen geschaffen sind.


Regionalmanager bleibt das Ziel


Über die aktuelle Situation des Wirtschaftsstandortes im Dreieck der Autobahnen 24 und 14 hatte zuvor Henrik Wegner, Wirtschaftsförderer der Stadt Ludwigslust, informiert. Und da steht das Regionale Entwicklungskonzept REK A 14 immer noch im Zentrum des Handelns, auch wenn das nach außen nicht immer so scheint. Ist es doch nach über einem Jahr noch immer nicht gelungen, einen Regionalmanager einzusetzen. Indessen ist das Projekt nicht vom Tisch, sondern wird weiter verfolgt, wie Wegner unterstreicht.

Diese „Cluster“ sollen sich innerhalb der Metropolregion Hamburg präsentieren und dem hiesigen Wirtschaftsstandort Aufmerksamkeit verschaffen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen