Ungerechter Vorwurf: Ewig-Gestrige

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16. März 2014, 10:59 Uhr

Die „Ewig-Gestrigen“! Diesen Vorwurf müssen sich Teilnehmer an Heimattreffen zuweilen zu Unrecht anhören. Meist kommt er von Leuten, die überhaupt nicht nachvollziehen können, was Menschen durchmachen, die ihre Heimat verloren haben. Menschen, denen nach sieben Jahrzehnten noch alle Schrecken eines grausamen Krieges in den Knochen stecken. Treffen von Ostpreußen wie in Spornitz tragen dazu bei, das eigene Schicksal aufzuarbeiten und Geschichte und Traditionen zu bewahren. Da haben wir gerade im Osten etwas aufzuarbeiten. Denn welcher Flüchtling konnte sich zu DDR-Zeiten öffentlich zum Trauma von Flucht und Vertreibung äußern? Die Vergangenheit zu verstehen hilft die Zukunft besser zu meistern. Hören wir genau hin, was uns die Überlebenden von Flucht und Vertreibung zu sagen haben!

„Ewig-Gestrige“ gibt es natürlich auch. Aber an ihrer Herkunft - ob aus Ostpreußen, Bayern oder Mecklenburg - kann man sie nicht festmachen.

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