zur Navigation springen

Neue Verkehrsregeln auf der B 191 : Unfallschwerpunkt wird entschärft

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Auf der B 191 zwischen Dömitz und Ludwigslust gilt künftig weitgehend Tempo 80 und Überholverbot für Lkw

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 20:30 Uhr

Autofahrer auf der B 191 zwischen Ludwigslust und Dömitz müssen sich künftig auf geringere Fahrtgeschwindigkeit einstellen. Wie der Landkreis gestern mitteilte, statten Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ludwigslust jetzt nahezu den gesamten Straßenverlauf mit neuen Verkehrszeichen aus, um die Unfallgefahr in diesem Bereich zu verringern. So gelten ab Einmündung der Landesstraße 04 bei Dömitz und Karstädt außerorts 80 km/h als zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie ein generelles Überholverbot für Lkw.

Mit diesen Maßnahmen will die Verkehrsunfallkommission des Landkreises Ludwigslust-Parchim der Unfallgefahr in diesem Abschnitt der B 191 entgegenwirken. Im Rahmen der Unfallanalyse haben Vertreter der Polizeiinspektion Ludwigslust, des Straßenbauamtes Schwerin, der kreislichen Straßenverkehrsbehörde sowie weitere Fachleute festgestellt, dass der vorhandene Straßenkörper nicht für die bisher geltende zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt ist. Durch zu hohe Geschwindigkeit auf zu schmaler Fahrbahn kam es in der Vergangenheit wiederholt zu schweren Verkehrsunfällen – insbesondere dann, wenn Fahrzeuge von der Straße abkamen, heißt es in der Mitteilung. Dazu kommt, dass am Straßenrand kein Platz für Ausweichmanöver ist.

„Wir wissen, dass die Straßenbauverwaltung des Landes an einer Variantenuntersuchung arbeitet, welche in ferner Zukunft grundhafte bauliche Veränderungen zur Verbesserung der Straßenverhältnisse bringen sollen“, sagt Andreas Steuck, Vorsitzender der örtlichen Verkehrsunfallkommission. „Bis dahin jedoch erhoffen wir uns von den getroffenen Maßnahmen, dass die Zahl der Unfälle gesenkt und auch die Unfallfolgen gemindert werden.“

Die Veränderungen der Verkehrsregeln sollen verstärkt überwacht werden, um zu gewährleisten, dass die erhofften Wirkungen eintreten. Andreas Steuck appelliert: „Im Interesse einer erhöhten Sicherheit sollte jeder Fahrzeugführer die neuen Bedingungen akzeptieren und beachten.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen