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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 15:18 Uhr

Ludwigslust : Tunnel kann jetzt geplant werden

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bürgermeister Reinhard Mach unterzeichnet mit Vertreter der DB Planungsvereinbarung zum Bau einer Unterführung in Ludwigslust

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Das Thema bewegt die Ludwigsluster schon viele Jahre. Im Frühjahr gab es dazu sogar ein großes Einwohnerforum. Und schließlich stimmte auch die damalige Stadtvertretung den Planungen zu. Es geht um den Bau eines Tunnels in Ludwigslust. Jetzt nimmt das Vorhaben konkrete Züge an.

Wie das Büro des Bürgermeisters am gestrigen Mittwoch mitteilte, „hat Bürgermeister Reinhard Mach mit dem Leiter der Produktionsdurchführung des Regionalbereiches Ost der DB Netz AG in Schwerin einer Planungsvereinbarung zur Errichtung eines Kreuzungsbauwerkes am Bahnhof unterzeichnet.“ Mit anderen Worten: Die Planungen für den Bau eines Tunnels, der die Bahngleise unterquert, können beginnen.

Einen Grundsatzbeschluss zum Abschluss einer Planungsvereinbarung für einen „Tunnel am Bahnhof“ in Ludwigslust hatte, wie erwähnt , noch die alte Stadtvertretung in der vergangenen Wahlperiode gefasst. Nach vielen Gesprächen, an denen auch die Verkehrsministerien des Bundes und des Landes, der Landkreis und die Deutsche Bahn AG teilnahmen, sei nunmehr die Planung für dieses Bauwerk vertraglich besiegelt, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Die Planung werde federführend durch die DB Netz AG in Auftrag gegeben und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigslust erarbeitet. Damit wurde der Startschuss für die Realisierung einer seit Jahrzehnten diskutierten Bahnquerung in Ludwigslust gegeben.

Bürgermeister Mach zu dem Thema: „Ich bin froh, dass nun endlich mit den Planungen für diese Kreuzungsmaßnahme begonnen wird und bedanke mich für die Unterstützung bis zu diesem Punkt, insbesondere beim Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern, beim Landkreis und beim früheren Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker.“

Die Planung werde nach heutiger Einschätzung mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wie es aus dem Büro des Bürgermeisters abschließend heißt, ist mit der Errichtung des Tunnels nicht vor Ende dieses Jahrzehnts zu rechnen.

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