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Bäckereien in Ludwigslust : Tresore im Visier von Ganoven

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Unbekannte brachen in Bäckerfilialen in Ludwigslust-Parchim sowie Prignitz ein

svz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 21:00 Uhr

Mysteriöse Einbruchserie in der Region in der Nacht zu Dienstag: Unbekannte brachen in insgesamt drei Filialen der Kette „Lila Bäcker“ ein. Betroffen waren Geschäfte in Ludwigslust (Wöbbeliner Straße), Hagenow (Friedrich-Heincke-Straße) und Parchim (Ludwigsluster Chaussee). Sprecher Klaus Wiechmann von der zuständigen Polizeiinspektion Ludwigslust: „Der Tatzeitpunkt liegt zwischen Montag, 23.15 Uhr, und Dienstag, 4.30 Uhr.“

In allen Fällen war die Vorgehensweise ähnlich, so dass vermutlich die gleichen Täter am Werk waren. Die Unbekannten brachen laut Polizei Türen auf und hatten es jeweils auf die Tresore abgesehen. Betroffen waren kleinere Safes. In Parchim und Hagenow wurden sie aufgebrochen und mehrere Hundert Euro entwendet. In Ludwigslust rissen die Einbrecher den Tresor aus der Verankerung und nahmen ihn mit.

Möglicherweise handelt es sich um überörtlich agierende Täter, die nicht aus der unmittelbaren Region stammen. Alle Tatorte liegen nahe der A 24. „Wir schließen nicht aus, dass die Täter möglicherweise die Autobahn genutzt haben“, sagt Polizeisprecher Wiechmann und ergänzt: „Offenbar sind sie sehr gezielt vorgegangen.“ Das wiederum könnte Kenntnisse der jeweiligen Örtlichkeiten voraussetzen. Nicht auszuschließen ist daher, dass die Ganoven die Tatorte zuvor erkundet haben. Der Kriminaldauerdienst war im Einsatz und konnte Spuren sichern, die jetzt kriminaltechnisch ausgewertet werden.

Indes gab es in der gleichen Nacht im brandenburgischen Meyenburg nahe der Landesgrenze zu MV ebenfalls einen Einbruch in eine weitere Filiale der Bäckereikette. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. „Besonders interessieren uns Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen in Nähe der Tatorte im fraglichen Zeitraum“, so Polizeisprecher Klaus Wiechmann.


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