Neustadt-Glewe : „Transit 50“ weiter auf Erfolgskurs

Das Bundesprogramm „Perspektive 50 plus“ soll ältere Menschen wieder in Arbeit bringen.
Das Bundesprogramm „Perspektive 50 plus“ soll ältere Menschen wieder in Arbeit bringen.

Förderung des bundesweiten Arbeitsmarktprogramms endet zum Jahresende / Projekt geht aber weiter/ Ibu sieht weiterhin Bedarf

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03. März 2015, 07:00 Uhr

Sie haben rund 7000 Menschen erreicht, konnten über 2000 davon in Jobs bringen. „Transit 50“ ist das erfolgreiche Regionalprojekt der Jobcenter Ludwigslust-Parchim, Prignitz und Bad Doberan, das seit 2005 Frauen und Männer im Alter über 50 Jahre aus der Arbeitslosigkeit in sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten bringt. Umgesetzt wird das Projekt in unserer Region vom Institut für Berufsbildung und Umschulung (Ibu) Neustadt-Glewe.

Das Bundesprogramm „Perspektive 50 plus“, in welches das Regionalprojekt „Transit 50“ integriert ist, läuft Ende diesen Jahres aus. Doch es gibt Hoffnung auf eine Fortsetzung, wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Ibu-Geschäftsführer Christian Rosenkranz erläutert: „Da das erfolgreiche Bundesprogramm ,Perspektive 50 plus‘ endet, werden die Jobcenter für die älteren Arbeitslosen neue Projekte planen und dafür entsprechende Mittel in ihren Haushalt einstellen.“

Wie Rosenkranz betont, ist Ibu Neustadt-Glewe einer der Träger, die vom ersten Tag an ununterbrochen bei der Umsetzung des Bundesprogramms dabei waren. In der vergangenen Woche beschäftigte sich eine Regionalkonferenz in Neuss, an der u. a. Vertreter der Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Jobcenter teilnahmen, mit den Erfahrungen des Programms. „Es wurde darüber diskutiert, wie die erfolgreiche Arbeit der vergangenen zehn Jahre in das Regelgeschäft der Jobcenter übernommen werden kann. Die Erfahrungen aus dem Bundesprogramm haben in den letzten Jahren bereits zu einer Verbesserung der Integrationsmaßnahmen insgesamt geführt. Dies betrifft nicht nur die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer“, sagt Helena Grimme, Bereichsleiterin des Jobcenters Ludwigslust-Parchim und Paktkoordinatorin des Projekts „Transit 50“, die an der mehrtägigen Konferenz teilnahm.

Christian Rosenkranz , der ebenfalls an der Konferenz teilnahm, berichtete über Erfolge, auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erreichen. Das spiele gerade in dünn besiedelten ländlichen Regionen eine große Rolle, in denen Busse und Bahnen nicht so oft fahren, der Arbeitsmarkt aber immer aufnahmefähiger wird. „Transit 50“ hilft derzeit an zehn Standorten bei der Betreuung von 570 über 50-jährigen Menschen. Ziel ist es, sie wieder in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu bringen. Rosenkranz: „Ibu Neustadt-Glewe ist bereit, auch künftig bei der Umsetzung von Projekten mitzuwirken, so, wie in den vergangenen zehn Jahren.“

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