Grabow : Tourismus wichtiger Standortfaktor

Beim zweiten Forum zum REK A14 in Grabow konkrete Maßnahmen vorgestellt/ Wichtig ist es, Prioritäten zu setzen

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21. November 2014, 11:33 Uhr

Beim ersten Forum zum „Regionalen Entwicklungskonzept REK A14“ in Ludwigslust sind die Weichen für die Zukunft gestellt worden. Vieles wurden zusammengetragen, was die Städte und Kommunen nach vorne bringen kann, damit alle gleichermaßen Nutzen aus diesem einmaligen Projekt mit dem Bau der A14 ziehen können. Beim zweiten Regionalforum zum REK A14 der Region um Grabow, Ludwigslust und Neustadt-Glewe im Grabower Reuter-Haus wurden nun konkrete Maßnahmen vorgestellt. „Die größte Herausforderung heißt nun: Prioritäten setzen, denn alles kann nicht realisiert werden“, so Regina Schroeder von der Cima Beratung und Management GmbH, die als Firma mit der Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes REK A14 im Städtedreieck entlang der geplanten Autobahn beauftragt ist.

Mit knapp 50 Teilnehmern war das Fritz-Reuter-Haus in Grabow gut besucht. Die Partnerkommunen des REK A14 hatten gemeinsam Unternehmen, Politik und Bürger aus der Region eingeladen, um die Maßnahmenvorschläge zum REK A14 abzustimmen. Die Cima moderierte die Veranstaltung und präsentierte ihre Ideen. In den anschließenden Workshop-Runden musste sich dann jeder Teilnehmer entscheiden, welchen Favoriten unter den vorgestellten Maßnahmen er seine Stimme gibt. Deutlich wurde dabei, dass Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität in der Region eng zusammen hängen. Und so war eine zeitgemäße Breitbandversorgung als Standortfaktor für Unternehmen und als Teil des Lebensalltags gerade jüngerer Menschen eine der top-bewerteten Maßnahmen der regionalen Entwicklung. Die gezielte Investorenansprache fand ebenfalls viel Zuspruch unter den Teilnehmern. Für das Thema Fachkräftemangel spielen Kooperationen mit Schulen und Hochschulen eine entscheidende Rolle. Und im Tourismus sollen die REK-Kommunen zusammenarbeiten und ein gemeinsames Vorgehen entwickeln, das wünschten sich viele der Teilnehmer. Und auch wenn die Entscheidung angesichts vieler wichtiger Themen schwerfällt: „Am Ende haben wir lieber drei entscheidende Projekte erfolgreich umgesetzt, als zwanzig Projekte nur schön aufgeschrieben“, brachte Uwe Mantik, Projektleiter der Cima, den Anspruch an das Konzept REK A14 zum Abschluss der Veranstaltung in Grabow auf den Punkt.

Einen Überblick über die Maßnahmenvorschläge und Impressionen der Veranstaltung liefert die Seite www.rek-A14.de. Im letzten Schritt gilt es nun, die Maßnahmen weiter zu priorisieren und die Umsetzung der Top-Maßnahmen detailliert zu planen. Wer kann es tun? Was wird das kosten? Und wie kann es finanziert werden? Das sind die letzten entscheidenden Fragen auf dem Weg zum fertigen Konzept. Die Antworten werden wieder gemeinsam mit den Interessierten der Region erarbeitet.

Dazu laden die REK-Partner ein letztes Mal am 9. Dezember 2014 ab 19 Uhr ein, diesmal in die Burg in Neustadt-Glewe. Anmeldungen zum dritten Regionalforum sind noch bis zum 5. Dezember 2014 möglich per E-Mail an schroeder@cima.de.

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