hohenwoos : Töpferhof-Chef gibt Staffelstab weiter

Fritz Döscher gibt die Leitung des Töpferhofes ab kommendem Jahr an seinen Sohn Hans-Heinrich ab.
Fritz Döscher gibt die Leitung des Töpferhofes ab kommendem Jahr an seinen Sohn Hans-Heinrich ab.

Fritz Döscher übergibt die Leitung des bekannten Ausflugsziels an seinen Sohn Hans-Heinrich.

svz.de von
04. Dezember 2013, 07:00 Uhr

Der Weihnachtsmarkt am 1. Advent war das letzte große Ereignis auf dem Töpferhof Hohenwoos, das unter der Leitung von Fritz Döscher ablief. Ab 1. Januar kommenden Jahres gibt der Senior den Staffelstab weiter an seinen Sohn Hans-Heinrich.

Der hatte sich dieses Jahr noch einmal den Duft der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen und den Globus bis nach Australien erkundet. Dabei viele Eindrücke gewonnen, die dem Landwirt vielleicht bei seiner künftigen Aufgabe zugute kommen werden.

Denn Fritz Döscher hinterlässt große Fußstapfen. Die monatlichen Markttage auf dem Töpferhof sind zu einem Markenzeichen der Region geworden. Die Fahrer zahlreicher Busunternehmen bis hinauf an die Ostseeküste und auch die anderen Himmelsrichtungen kennen den Weg in die Griese Gegend nach Hohenwoos.

Fritz Döscher wird auch nach dem Chef-Wechsel beratend zur Verfügung stehen. In die wirtschaftlichen Abläufe allerdings wird er sich nicht einmischen. Das soll sein Sohn tun, der schließlich auch den Kopf dafür hinhalten muss, bringt der Senior-Chef zum Ausdruck.

Schon immer hat ihn die nachhaltige Entwicklung der Griesen Gegend, seiner Heimatregion, interessiert. Ihn treibt die künftige Entwicklung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lübtheen um.

Im Januar kommenden Jahres werden sich Menschen zusammenfinden, die an einer vernünftigen touristischen Entwicklung des Areals Interesse haben. Unter ihnen wird Fritz Döscher sein. Er hat von seinem Sohn Hans-Heinrich gelernt, wie sie es mit den großen Reservaten in Australien machen: Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen