Sportverein Dömitz : Tischtenniskelle mit Paddel getauscht

Hatten viel Spaß beim Kanucamp: Die Tischtennisnachwuchsspieler aus Dömitz.
Hatten viel Spaß beim Kanucamp: Die Tischtennisnachwuchsspieler aus Dömitz.

Nachwuchsspieler des Dömitzer Sportvereins auf abenteuerlicher Kanutour

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05. Juni 2019, 08:09 Uhr

Das Kanucamp soll Tradition werden! Das wünschten sich alle TeilnehmerInnen des diesjährigen Kanucamps. Schon zum zweiten Mal machten sich die Tischtennisnachwuchsspieler des Dömitzer Sportvereins gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz, Jens Fähnrich, und Trainerin Sylvia Wilkens mit Kanus auf den Weg zu einer abenteuerlichen Reise.

„Der Gruppenzusammenhalt stand als Ziel im Vordergrund. Schon das Vorwärtskommen mit einem Vierer-Kanu wurde zu einer Herausforderung“, so Sylvia Wilkens. Die alten „Hasen“ vom letzten Jahr wussten natürlich schon, wie es funktionierte und setzten sich zügig in Bewegung. Trotzdem musste das eine oder andere Kanu sich erst einmal einfuchsen. Hier galt es, als Team gemeinsam zu arbeiten. Nach einigen Stunden fleißigen Paddelns kamen alle hungrig, aber glücklich auf dem Campingplatz an. Nun mussten erst einmal Zelte für die Nacht aufgeschlagen werden. Alle halfen sich gegenseitig und so war es schnell geschafft. Das Abendbrot schmeckte nach getaner Arbeit doppelt so gut.

Am nächsten Tag ging es noch ein Stückchen weiter. In Eldena angekommen, mussten alle helfen, die Boote aus dem Wasser zu holen und wieder einzusetzen. Eine kleine Wanderung durchs Dorf und dann ging es wieder zurück. Der Nachmittag wurde zum Diskutieren genutzt: Was heißt Demokratie? Was bedeutet es, demokratisch zu entscheiden? Abends saßen noch alle sehr lange um den Grill und man hatte das Gefühl, in einer Großfamilie zu sein. Der Rückweg hatte es auch in sich. Viel Wind von vorn sowie das Umtragen der Boote bei einer etwas zu langsam funktionierenden Schleuse machten ihn zu einer kleinen Herausforderung. Mit einem leckeren Mittagessen von Frau Fähnrich wurde die Reise abgerundet. Unterstützt wurde dieses Wochenende durch das Bundesprogramm Demokratie Leben und die Volkssolidarität Südwestmecklenburg.

„Demokratie leben, das haben die kleinen und großen Tischtennisspieler in diesem Camp gemacht. Rücksicht, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt wurde bei dieser Tour gezeigt. Ein großer Dank geht hierbei an Herrn Fähnrich, der es schaffte, mit Witz und guter Laune das Camp zu einem tollen Erlebnis zu machen“, lobt Sylvia Wilkens.


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